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WINDOWS-NEWS |
| Microsoft entdeckt neuen "TrojanDownloader" |
Microsoft berichtet in seinem "Malware Protection Center" von einem solchen Schadprogramm. Das an sich unverdächtige Programm wird erst dann gefährlich, wenn es beginnt, einen Trojaner downzuloaden. Wird die nun geholte Malware nicht abgespeichert, sondern gleich im Speicher ausgeführt, dann bleibt sie für viele Virenscanner immer noch "unsichtbar".
Microsoft benennt das Schadware-Gespann als TrojanDownloader:Win32/Poison.A. Im analysierten Fall ruft der Downloader die Webseite eines Restaurants auf, lädt den dort versteckten Schadcode in den Arbeitsspeicher und führt ihn aus. Sollte der Rechner nicht mit dem Internet verbunden sein, bleibt der Downloader wirkungslos. Ansonsten beginnt er sofort mit der Aufzeichnung aller Tastatureingaben. Es ist also wichtig, einen Virenscanner einzusetzten, der nicht nur den Code, sondern auch das Verhalten von Programmen testet. Solche Virenscanner sind auch im freien Download, beispielsweise von ThreatFire, erhältlich.
| Bedeutung der IT-Sicherheit in Unternehmen steigt |
Das Sicherheitsunternehmen Symantec hat im Rahmen seiner Studie "2011 State of Security Survey" weltweit 3300 Unternehmen befragen lassen, davon 100 in Deutschland. Die häufigsten Angriffe sind demnach mit Hilfe von Schädlingen durchgeführt worden (25 Prozent), hinzu kommt Datendiebstahl durch Social Engineering. Die Folgen sind Ausfälle der IT, Identitätsdiebstahl (etwa durch Phishing) sowie Diebstahl geistigen Eigentums.
Bei 99 Prozent der betroffenen Unternehmen sind durch Angriffe auf die IT finanzielle Schäden entstanden. Diese betreffen vor allem Produktivitäts- und Umsatzausfälle sowie Datenverluste. Bei jedem fünften Unternehmen beträgt der Schaden aus den letzten 12 Monaten mehr als 70.000 Euro. Der Anteil der angegriffenen Unternehmen ist weltweit gegenüber dem Vorjahr leicht zurück gegangen, von 75 auf 71 Prozent. Der Anteil derjenigen Unternehmen, die über eine Zunahme der Angriffe berichten, ist von 29 auf 21 Prozent gesunken.
Die zunehmende Nutzung verschiedenster Mobilgeräte, auch aus dem Privatbesitz der Angestellten, sowie die Nutzung sozialer Netzwerke schaffen neue Angriffsflächen. Bezogen auf die IT-Sicherheit ist die so genannte Konsumerisierung der IT für 46 Prozent der befragten deutschen Unternehmen (45 Prozent weltweit) die größte Herausforderung. Es folgen Mobilgeräte mit 42 Prozent (weltweit 47 Prozent) und der Wandel der Bedrohungsszenarien mit 41 Prozent (weltweit 43 Prozent). Soziale Netzwerke werden von 37 Prozent der deutschen Unternehmen als problematisch angesehen, weltweit sind es sogar 46 Prozent.
Für 30 Prozent der befragten deutschen Unternehmen ist das Thema IT-Sicherheit wichtiger geworden als noch im Vorjahr, für nur 12 Prozent ist deren Bedeutung leicht oder deutlich zurück gegangen. Hacker-Angriffe, unbeabsichtigte IT-Ausfälle durch Mitarbeiter sowie politisch oder finanzielle motivierte, gezielte Angriffe wie etwa durch Stuxnet sind mit jeweils 37 Prozent die größte Sorgen der IT-Verantwortlichen.
Unternehmen reagieren auf die Bedrohungslage, indem sie mehr Personal einstellen, um die IT-Sicherheit zu verbessern, sowie durch Erhöhung der Budgets für die IT-Abteilungen.
| Office 2010 gratis in deutscher Sprache testen |
Office 2010 gratis in deutscher Sprache testen
Office 2010 ist fertig und alle interessierten Anwender können einen kostenlosen Blick auf die finale Version werfen.Microsoft hat Office Professional Plus 2010 in deutscher Sprache zum Testen freigegeben. Insgesamt 60 Tage lang darf das neue Office getestet werden. Office 2010 Professional Plus enthält unter anderem die Teilapplikationen Word, Excel, Outlook, Powerpoint, Access, InfoPath, OneNote, SharePoint Workspace und Communicator. Vor dem Download ist die Eingabe einer Windows-Live-ID notwendig. Anschließend erhalten Sie einen Produktschlüssel, der für die Installation der Demo notwendig ist.
Office 2010 Professional Plus kann ab Windows XP auf einem Windows-Rechner eingesetzt werden. Erstmalig ist Office auch in einer 64-Bit-Fassung erhältlich. Microsoft empfiehlt eine CPU mit mindestens 500 MHz, 256 MB Arbeitsspeicher und 3,5 GB freien Festplattenspeicherplatz.
Download: Office Professional Plus 2010 (60-Tage-Demo)
| Fragmentierte Registry schrumpfen |
Problem:Sie installieren und de-installieren Programme und die Registry wächst und wächst. Selbst wenn Sie regelmäßig überflüssige Einträge löschen, wird die Registry-Datei nicht kleiner. Ursache ist eine Fragmentierung, die Windows nicht von sich aus korrigiert: Anstelle der gelöschten Einträge bleiben Platzhalter zurück.
Lösung:
Es ist durchaus möglich, der Registry wieder eine schlanke Linie zu verpassen. Je nach Windows unterscheiden sich dabei die Methoden.
Windows 98/ME:
Für diese Windows-Versionen genügen Bordmittel. Starten Sie Regedit, und markieren Sie den obersten Eintrag "Arbeitsplatz". Im Menü "Registrierung" wählen Sie anschließend "Registrationsdatei exportieren". Achten Sie unbedingt darauf, dass als Exportbereich "Alles" markiert ist. Vergeben Sie für die Exportdatei einen DOS-konformen Namen mit maximal acht Zeichen. In einem zweiten Schritt starten Sie den DOS-Modus (unter Windows ME mit Bootdiskette) und erstellen die gesamte Registry über die exportierte REG-Datei neu. Das geht mit folgendem Befehl:
regedit /c <EXPORT.REG>
Statt <EXPORT.REG> geben Sie den vollständigen Pfad und Namen der vorher exportierten Datei an.
Windows 2000/XP:
Hier hilft nur externe Software wie NTREGOPT.EXE von Lars Hederer. Die Freeware verzichtet auf jeden Schnickschnack und ist sehr leicht zu bedienen. Nach dem Entpacken des ZIP-Archivs rufen Sie das EXE-Programm auf und starten den Vorgang durch einen Klick auf "OK". Nach der Optimierung starten Sie den Rechner neu, und der Registry-Ballast ist entsorgt.
| Platte von Virus befreit -Daten verschwunden |
Ihr PC hatte sich einen Virus eingefangen, den Sie mit einem entsprechenden Programm entfernt haben. Nach dem Neustart sehen Sie am Bildschirm die Meldung "Sektor nicht gefunden beim Lesen von Laufwerk D". Sie können weder auf Ihre Dateien zugreifen noch Programme starten.
Der Virus hat wohl die FAT (File Allocation Table) zerstört. Diese Dateizuordnungstabelle speichert Infos über die Zuordnungseinheiten-Cluster genannt - der Festplatte. Die FAT enthält für jeden Cluster einen Eintrag. Zusammen mit dem Stammverzeichnis ist die FAT das Inhaltsverzeichnis Ihrer Festplatte. Im Stammverzeichnis stehen die Verzeichniseinträge sowie die Start-Cluster der gespeicherten Dateien. Wie es von dort weitergeht, erfährt das Betriebssystem aus der FAT. Ist sie zerstört, können Sie mit DIR lediglich den Inhalt des Stammverzeichnisses der betroffenen Festplatte ansehen. Versuchen Sie, die beschädigte FAT mit einem Festplatten-Utility zu reparieren. Benutzen Sie dazu etwa den Norton Disk Doctor aus den Norton Utilities. Aus Sicherheitsgründen gibt es nämlich mindestens eine Kopie der FAT, die das Betriebssystem nicht automatisch heranzieht, der Disk Doctor jedoch schon. Gute Chancen, Ihre Daten wiederzusehen, haben Sie, wenn das Betriebssystem die Kopie noch nicht aktualisiert hat. Handeln Sie also schnell.
| Windows 2000, XP: Große FAT32-Partitionen formatieren |
Problem:
Nachdem Sie eine neue Festplatte mit 80 Gigabyte eingebaut haben, möchten Sie sie mit Hilfe des Festplatten-Managers unter Windows 2000 in zwei FAT32-Partitionen mit jeweils 40 Gigabyte aufteilen. Obwohl das Partitionieren klappte, meldete Windows den Fehler "Verwaltung logischer Datenträger: Volume zu groß." Danach funktionierte das Formatieren nicht. Kann Windows mit so großen Partitionen nicht umgehen?
Lösung:
Grundsätzlich kann Windows 2000 wie auch Windows XP FAT32-Partitionen mit einer Größe von über 32 Gigabyte erkennen und verwalten. Allerdings kann das beigelegte Formatierungsprogramm nur FAT32-Partitionen bis zu 32 Gigabyte formatieren.
Microsoft räumt dieses Defizit in diesem "Knowlegde Base"-Eintrag ein. Offenbar ging Microsoft davon aus, dass Anwender unter Windows 2000 und XP für große Platten stets das Dateisystem NTFS wählen.
FORMAT.COM, das Formatier-Tool aus Windows 98/ME, kennt die Beschränkung auf 32-GB-Partitionen nicht. Sie müssten sich also nur dieses Tool von einem PC mit Windows 98 oder ME besorgen.
Alternativ können Sie auch eine Bootdiskette eines dieser Systeme verwenden, die standardmäßig das Programm FORMAT.COM enthält. Bei der zweiten Methode sollten Sie allerdings vorher prüfen, welche Laufwerksbuchstaben den FAT32-Partitionen zugewiesen wurden. Beim Booten mit der Rettungsdiskette können die Buchstaben nämlich verschoben werden. Nutzen Sie zum Prüfen der Laufwerksbuchstaben das Programm FDISK.EXE, das Sie ebenfalls auf der Diskette finden.