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WINDOWS-NEWS

USB-Lücke: Spionage-Wurm nutzt neue Sicherheitslücke

Wie Microsoft in der Sicherheitsmitteilung 2286198 angibt, steckt der Fehler in der Windows Shell, also in einer Komponente des Windows Explorer. Betroffen sind alle Windows-Versionen. Die Schwachstelle kann mit Hilfe speziell präparierter Verknüpfungsdateien (.LNK) ausgenutzt werden, um ohne Benutzereingriff Programme zu starten. Während der als "Stuxnet" bekannte Schädling USB-Sticks infiziert, um sich zu verbreiten, könnte ein Angreifer die Lücke auch über Netzwerkfreigaben (SMB) oder WebDAV ausnutzen.

Sobald ein mit Stuxnet infizierter USB-Sticks angeschlossen wird und ein Explorer-Fenster dessen Inhaltsverzeichnis anzeigt, installiert die Stuxnet-Malware ein Rootkit, um die schädlichen Dateien zu tarnen. Der Anwender bekommt diese Dateien auf dem USB-Stick nicht mehr zu sehen, ebenso wenig die Rootkit-Treiber, die mit einem Zertifikat des Chip-Herstellers Realtek signiert sind. Dessen Aussteller Verisign hat das inzwischen ohnehin abgelaufene Zertifikat mittlerweile für ungültig erklärt.

Stuxnet zielt offenbar auf Rechner mit der Siemens-Software Step7, die zur Steuerung von Industrieanlagen dient. Das weist eher auf Wirtschaftsspionage als auf übliche Malware hin. Inzwischen ist jedoch auch Beispiel-Code für die Ausnutzung dieser Sicherheitslücke veröffentlicht worden. Somit ist zu erwarten, dass bald andere, mehr auf die breite Masse zielende Malware auf diesem Wege verbreitet wird.

Microsoft empfiehlt in seiner Sicherheitsmitteilung einen Registry-Eingriff, der das Auslesen der Dateisymbole von LNK-Dateien abschaltet. Außerdem sollten der WebClient-Dienst deaktiviert und SMB-Zugriffe ins Internet von der Firewall blockiert werden, um diese Infektionswege zu sperren.


Internet-Sicherheitsrisiken im Urlaub

Wer sein Netbook mit in den Urlaub nimmt, um es vor Ort für gelegentliche Internet-Touren zu nutzen, sollte bei kostenlosen WLAN-Angeboten umsichtig sein und sich vor Kriminellen in Acht nehmen.

PC-Nutzung im UrlaubDie Urlaubszeit rückt näher, die Sommerferien haben in einigen Bundesländern bereits begonnen. Immer mehr Urlauber nehmen neben Badehose und Sonnencreme auch ihr Netbook oder Notebook mit auf die Reise. In Touristenorten warten außer Hoteliers und Bademeistern aber auch Kriminelle auf die Feriengäste.

Der Bochumer Antivirushersteller G Data warnt Urlauber vor allzu leichtfertigem Umgang mit persönlichen Daten beim Internet-Ausflug am Ferienort. Die Internet-Zugänge in Hotels, Internet-Cafés und Strandbars sind oft schlecht oder gar nicht gesichert. Eingegebene Daten werden meist unverschlüsselt über die Luftschnittstelle offener WLAN-Zugänge übertragen. Der freundliche Hacker am Nachbartisch kann alles mitschneiden. Die Rechner in Internet-Cafés sind, anders als meist in Deutschland, aus Kostengründen selten mit Sicherheits-Software geschützt und daher mit einem bunten Strauß von Schädlingen infiziert. Darunter sind vor allem Key-Logger und andere Datenspione, die nur darauf warten Kreditkarteninformationen und Anmeldedaten für das Online-Banking abgreifen zu können. Das Überprüfen der Urlaubskasse oder Online-Shopping mit der Kreditkarte sollten Sie sich im Auslandsurlaub besser verkneifen. Fertigen Sie, bevor Sie in die Ferien aufbrechen, ein komplettes Backup Ihres Rechners an. Verschlüsseln Sie ihre Daten auf der Festplatte, etwa mit Truecrypt, damit sie im Falle eines Diebstahls nicht in die falschen Hände geraten. Installieren Sie alle verfügbaren Sicherheits-Updates für vorhandene Programme, namentlich für den Web-Browser und dessen Plug-ins. Bringen Sie auch Ihre Sicherheits-Software auf den neuesten Stand. Derart vorbereitet steht der ungetrübten Erholung nichts mehr im Wege. Und wenn es nicht unbedingt sein muss, gönnen Sie sich ruhig auch einmal Ferien vom Internet.

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Microsoft beendet Support für bestimmte Windowsversionen

Wie Jerry Bryant, Senior Security Communications Manager von Microsoft, schreibt, tickt für Windows XP mit Service Pack 2 und für Windows Vista RTM die Uhr. Microsoft wird den Support für Windows XP Service Pack 2 am 13. Juli 2010 einstellen. Wer Windows XP noch nutzt und auch nach dem 13. Juli 2010 noch weiter verwenden will, muss unbedingt das längst erhältliche Service Pack 3 aufspielen.

Wer Windows Vista RTM (Release to Manufacturing) benutzt, für den endet der Support am 13. April 2010. Da es sich beim RTM ja um einen Vorläufer der finalen Version handelt, empfiehlt sich in jedem Fall der Umstieg auf die finale Version von Vista. Sofern man Vista mit SP1 installiert, bekommt man von Microsoft Updates bis zum 12. Juli 2011 zur Verfügung gestellt. Besser ist es natürlich, wenn Sie Vista mit dem aktuellen SP2 installieren. Und noch besser ist es, wenn Sie vom mitunter nervigen und lahmen Vista gleich zum aktuellen Windows 7 wechseln. Übrigens: Falls Sie tatsächlich noch Windows 2000 verwenden, so schlägt für Sie ebenfalls am 13. Juli 2010 das letzte Stündchen. Zumindest im Hinblick auf Ihr Windows 2000.


Office 2010 gratis in deutscher Sprache testen

Office 2010 gratis in deutscher Sprache testen

Office 2010 ist fertig und alle interessierten Anwender können einen kostenlosen Blick auf die finale Version werfen.Microsoft hat Office Professional Plus 2010 in deutscher Sprache zum Testen freigegeben. Insgesamt 60 Tage lang darf das neue Office getestet werden. Office 2010 Professional Plus enthält unter anderem die Teilapplikationen Word, Excel, Outlook, Powerpoint, Access, InfoPath, OneNote, SharePoint Workspace und Communicator. Vor dem Download ist die Eingabe einer Windows-Live-ID notwendig. Anschließend erhalten Sie einen Produktschlüssel, der für die Installation der Demo notwendig ist.

Office 2010 Professional Plus kann ab Windows XP auf einem Windows-Rechner eingesetzt werden. Erstmalig ist Office auch in einer 64-Bit-Fassung erhältlich. Microsoft empfiehlt eine CPU mit mindestens 500 MHz, 256 MB Arbeitsspeicher und 3,5 GB freien Festplattenspeicherplatz.

Download: Office Professional Plus 2010 (60-Tage-Demo)


Fragmentierte Registry schrumpfen

Problem:Sie installieren und de-installieren Programme – und die Registry wächst und wächst. Selbst wenn Sie regelmäßig überflüssige Einträge löschen, wird die Registry-Datei nicht kleiner. Ursache ist eine Fragmentierung, die Windows nicht von sich aus korrigiert: Anstelle der gelöschten Einträge bleiben Platzhalter zurück.

Lösung:

Es ist durchaus möglich, der Registry wieder eine schlanke Linie zu verpassen. Je nach Windows unterscheiden sich dabei die Methoden.

Windows 98/ME:

Für diese Windows-Versionen genügen Bordmittel. Starten Sie Regedit, und markieren Sie den obersten Eintrag "Arbeitsplatz". Im Menü "Registrierung" wählen Sie anschließend "Registrationsdatei exportieren". Achten Sie unbedingt darauf, dass als Exportbereich "Alles" markiert ist. Vergeben Sie für die Exportdatei einen DOS-konformen Namen mit maximal acht Zeichen. In einem zweiten Schritt starten Sie den DOS-Modus (unter Windows ME mit Bootdiskette) und erstellen die gesamte Registry über die exportierte REG-Datei neu. Das geht mit folgendem Befehl:

regedit /c <EXPORT.REG>

Statt <EXPORT.REG> geben Sie den vollständigen Pfad und Namen der vorher exportierten Datei an.

Windows 2000/XP:

Hier hilft nur externe Software wie NTREGOPT.EXE  von Lars Hederer. Die Freeware verzichtet auf jeden Schnickschnack und ist sehr leicht zu bedienen. Nach dem Entpacken des ZIP-Archivs rufen Sie das EXE-Programm auf und starten den Vorgang durch einen Klick auf "OK". Nach der Optimierung starten Sie den Rechner neu, und der Registry-Ballast ist entsorgt.


Platte von Virus befreit -Daten verschwunden

Ihr PC hatte sich einen Virus eingefangen, den Sie mit einem entsprechenden Programm entfernt haben. Nach dem Neustart sehen Sie am Bildschirm die Meldung "Sektor nicht gefunden beim Lesen von Laufwerk D". Sie können weder auf Ihre Dateien zugreifen noch Programme starten.

Der Virus hat wohl die FAT (File Allocation Table) zerstört. Diese Dateizuordnungstabelle speichert Infos über die Zuordnungseinheiten-Cluster genannt - der Festplatte. Die FAT enthält für jeden Cluster einen Eintrag. Zusammen mit dem Stammverzeichnis ist die FAT das Inhaltsverzeichnis Ihrer Festplatte. Im Stammverzeichnis stehen die Verzeichniseinträge sowie die Start-Cluster der gespeicherten Dateien. Wie es von dort weitergeht, erfährt das Betriebssystem aus der FAT. Ist sie zerstört, können Sie mit DIR lediglich den Inhalt des Stammverzeichnisses der betroffenen Festplatte ansehen. Versuchen Sie, die beschädigte FAT mit einem Festplatten-Utility zu reparieren. Benutzen Sie dazu etwa den Norton Disk Doctor aus den Norton Utilities. Aus Sicherheitsgründen gibt es nämlich mindestens eine Kopie der FAT, die das Betriebssystem nicht automatisch heranzieht, der Disk Doctor jedoch schon. Gute Chancen, Ihre Daten wiederzusehen, haben Sie, wenn das Betriebssystem die Kopie noch nicht aktualisiert hat. Handeln Sie also schnell.


Windows 2000, XP: Große FAT32-Partitionen formatieren

Problem:

Nachdem Sie eine neue Festplatte mit 80 Gigabyte eingebaut haben, möchten Sie sie mit Hilfe des Festplatten-Managers unter Windows 2000 in zwei FAT32-Partitionen mit jeweils 40 Gigabyte aufteilen. Obwohl das Partitionieren klappte, meldete Windows den Fehler "Verwaltung logischer Datenträger: Volume zu groß." Danach funktionierte das Formatieren nicht. Kann Windows mit so großen Partitionen nicht umgehen?

Lösung:

Grundsätzlich kann Windows 2000 wie auch Windows XP FAT32-Partitionen mit einer Größe von über 32 Gigabyte erkennen und verwalten. Allerdings kann das beigelegte Formatierungsprogramm nur FAT32-Partitionen bis zu 32 Gigabyte formatieren.

Microsoft räumt dieses Defizit in diesem  "Knowlegde Base"-Eintrag ein. Offenbar ging Microsoft davon aus, dass Anwender unter Windows 2000 und XP für große Platten stets das Dateisystem NTFS wählen.

FORMAT.COM, das Formatier-Tool aus Windows 98/ME, kennt die Beschränkung auf 32-GB-Partitionen nicht. Sie müssten sich also nur dieses Tool von einem PC mit Windows 98 oder ME besorgen.

Alternativ können Sie auch eine Bootdiskette eines dieser Systeme verwenden, die standardmäßig das Programm FORMAT.COM enthält. Bei der zweiten Methode sollten Sie allerdings vorher prüfen, welche Laufwerksbuchstaben den FAT32-Partitionen zugewiesen wurden. Beim Booten mit der Rettungsdiskette können die Buchstaben nämlich verschoben werden. Nutzen Sie zum Prüfen der Laufwerksbuchstaben das Programm FDISK.EXE, das Sie ebenfalls auf der Diskette finden.