Drucker -Tipps |
| Gravierende Sicherheitslücke in Druckern entdeckt |
Forscher der Columbia University sind im Rahmen einer aktuellen Studie auf eine gravierende Sicherheitslücke gestoßen. In diesem Fall geht es nicht um die eigentlichen PCs, auf denen sich Malware einschleusen lässt, sondern um Peripherie in Form von Druckern. Entdeckt wurde die Lücke in der LaserJet-Reihe von Hersteller Hewlett-Packard, die es Hackern ermöglichen, die Geräte über das Internet fernzusteuern. Dabei könnten persönliche Daten gestohlen, Netzwerke angegriffen oder gar physische Schäden verursacht werden.
Laut den Forschern gebe es noch keine einfache Möglichkeit, die Lücke zu schließen. Des Weiten sei unklar, ob Hacker das Leck bereits entdeckt haben. Das Problem wurde in einem Elektronik-Labor an der Columbia University über mehrere Monate hinweg untersucht. Die US-Regierung sowie Hewlett-Packard bekamen vor wenigen Tagen schließlich eine Benachrichtigung. Das Unternehmen ist eigenen Aussagen derzeit mit einer Untersuchung zum Thema beschäftigt.
| Schneller und günstiger drucken - so geht's |
Der Drucker hat Ihre Berichte verschluckt! Aber diese Entschuldigung bringt Ihnen nichts, wenn Sie gerade zu einem Kundentreffen gehen müssen und dort nichts vorzeigen können. Kein Wunder, dass die meisten Menschen eine Hass-Liebe zu Druckern empfinden. Immer wenn Sie am meisten auf den Drucker angewiesen sind, dann erscheint einer der vielen möglichen Fehler, beispielsweise entsteht ein Papierstau und die Tinte verschmiert.
Aber bevor Sie Ihre Wut an dem Drucker auslassen, sollten Sie einmal ganz tief durchatmen. Mit ein wenig Geduld und Aufmerksamkeit können Sie vermutlich das Druckerproblem beheben und werden für die Zukunft davor gewappnet sein. Lesen Sie im Folgenden die fünf häufigsten Druckerfehler.
Papierstau
In der Regel entsteht Papierstau, wenn das durch den Drucker durchlaufende Papier schräg eingezogen wird. Manchmal ignoriert der Drucker dies und zieht für den fortlaufenden Druck weiteres Papier ein und drückt dadurch das schräge und zerknitterte Papier bis zum Auffangbehälter. Ein anderes Mal hört der Drucker einfach während des Druckauftrages auf und das gestaute Papier oder ein Teil dessen befindet sich irgendwo in den Tiefen des Druckers.
Wenn ein solcher Papierstau auftritt, dann blinken bei manchen Druckern lediglich ein paar Lichter. Dadurch müssen Sie selbst auf gut Glück Hand anlegen. Bessere Drucker wissen, wo sich der Papierstau befindet. Ihnen wird genau gezeigt, was Sie machen müssen, um das Problem zu beheben. Wenn Ihr Drucker eine solche Anweisung anbietet, dann befolgen Sie diese am besten. Desweiteren sollten Sie sich die Zeit nehmen das Handbuch des Druckers zu lesen, um den Papierstau zu beheben. Wir stellen Ihnen ein paar grundlegende Schritte vor, die Ihnen bei der Problemlösung helfen werden.
Schalten Sie den Drucker aus: Wenn Sie den
Drucker öffnen, weil Sie im Inneren hantieren müssen, dann
sollten Sie den Drucker vom Strom trennen. Nur so stellen Sie
sicher, dass Sie keine Probleme mit irgendwelchen elektrischen
Leitungen oder beweglichen Teilen bekommen. Wenn Sie es mit einem
Laser-Drucker zu tun haben, dann wollen Sie nicht, dass die
Fixiereinheit weitere Wärme produziert. Befindet sich hingegen
das gestaute Papier im oder in der Nähe der Fixiereinheit, die
Sie anhand der ausgestrahlten Wärme erkennen können, dann
werden Sie so lange warten müssen, bis die Fixiereinheit
abgekühlt ist.
Öffnen Sie alle Klappen, die zum Papierstau führen: Wenn Sie
nicht genau wissen, welche Klappen zum Papierstau führen, dann
öffnen Sie zuerst die Papiereinlage und folgen Sie dem Weg des
Papieres bis zum Papierauswurf. Dabei sollten Sie jede Klappe
oder Schublade, die auf dem Weg liegt, öffnen.
Entfernen Sie vorsichtig das Papier und die Papierfetzen: Sie sollten nach verklemmten oder schräg eingezogenem Papier ausschauhalten und gegebenenfalls auch Papierstückchen entfernen. Ziehen Sie stetig aber vorsichtig das Papier heraus. Wenn möglich sollten Sie das Papier auf dem Weg, den es normalerweise nehmen würde, herausziehen. Falls Sie das Papier rückwärts hinausziehen, strapazieren sie unnötigerweise die Mechanik des Druckers. Achten Sie insbesondere darauf, wirklich das gesamte Papier zu entfernen, denn jedes noch so kleine Stückchen Papier kann den nächsten Papierstau verursachen. Wenn Sie das Pech haben sollten bei dieser Rettungsaktion ein mechanisches Stück des Druckers abzubrechen oder anderweitig zu zerstören, dann unterbrechen Sie diese Aktion und rufen Sie am besten sofort den Kundenservice an.
Schließen Sie alle Klappen und schalten Sie den Drucker wieder ein: Einmal eingeschaltet, sollte der Drucker sich selbst automatisch wiederherstellen. Wenn der Drucker Ihnen mitteilt, dass er immer noch einen Papierstau hat, dann überprüfen Sie abermals den Drucker nach eingeklemmten Papier und schließen Sie wieder alle Klappen. Falls Sie weiterhin die Fehlermeldung des Druckers erhalten, dann probieren Sie es abermals mit einem Neustart des Computers. Zeigt der Drucker immer noch das gleiche Problem an, dann sollten Sie sich an den Kundenservice wenden und hoffen, dass es sich nur um ein tief verstecktes Stück Papier handelt. Die ungünstigere Möglichkeit wäre ein defektes mechanisches Teil, welches den Fehler verursacht.
Wie können Sie Papierstau vermeiden? In den meisten Beziehungen ist eine gute Kommunikation und Behandlung des Druckers das A und O. Im Normalfall sollte der Drucker dann reibungslos drucken. Am besten nutzen Sie nur eine Art von Papier und legen nur dieses in den Papiereinzug. Es spielt keine Rolle, ob der Drucker nur einen oder mehrere Behälter für den Papiereinzug zur Verfügung hat. Sie sollten jedenfalls immer dem Drucker mitteilen um welche Art von Papier es sich handelt. Die meisten Drucker bieten die Möglichkeit das Papier über ein Auswahlmenü zu definieren. Dabei sollten Sie den Namen, Art, Dicke oder Qualität einstellen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Drucker ein bestimmtes Papier annimmt, dann sollten Sie das Handbuch zu Rate ziehen. Beim Auffüllen des Papiereinzugs sollten Sie auf die Anforderungen des Einzugs achten. Fragen Sie sich dabei, wie das Papier liegen sollte, wie voll das Fach sein darf und müssen die Länge und Breite angepasst werden?
Der Druckauftrag ist in der Warteschlange steckengeblieben
Egal wie fortschrittlich ihr Drucker ist, jeder Drucker kann immer nur einen Druckauftrag auf einmal ausführen. Manchmal wird ein Druckauftrag angehalten und blockiert jeden nachstehenden Druckauftrag. Wenn Sie sichergestellt haben, dass der Drucker nicht auf Grund eines mechanischen Problems, wie Papierstau, zu wenig Papier oder eine unzureichende Menge an Toner oder Tinte, den Druck unterbrochen hat, dann liegt irgendein anderer Fehler vor. Sehen Sie sich die Warteschlange an, um zu erfahren, ob ein bestimmter Druckauftrag vor Ihrer Druckanfrage dieses Problem verursacht.
Falls Sie keinen Netzwerkdrucker haben: Wenn Ihr Computer an einen bestimmten Drucker direkt angeschlossen ist, dann können Sie ohne Umwege auf die Warteschlange zugreifen. Unter Windows müssen Sie hierfür über die Systemsteuerung", Hardware und Sound" zu Geräte und Drucker" gelangen. Dort reicht ein Doppelklick auf den Drucker, um die Warteschlange anzuzeigen. Mit einem Mac gelangen Sie über Einstellungen" Druck & Fax-Programm" zum gewünschten Fenster. Alle angehaltenen Aufträge werden dort angezeigt und Sie können diese einfach abbrechen.
Falls Ihr Drucker am Netzwerk angeschlossen ist: In einer Netzwerkwarteschlange können Sie nur auf Ihre eigenen Druckaufträge zugreifen. Stammt das Problem von einer anderen Person, dann sollten Sie entweder diese Person kontaktieren und um Hilfe bitten, oder Sie wenden sich an Ihren Administrator, der einschreiten sollte.
Wie kann dies vermieden werden? Wenn die Warteschlange regelmäßig verstopft, dann sollten Sie sich an Ihre IT-Abteilung wenden. Diese findet den Verursacher des Druckauftrag-Staus und behebt das Problem. Zu den häufigsten Ursachen der Verstopfung gehören zu große Dateien, welche den im Drucker integrierten Speicher überfüllen. Desweiteren passiert dies, wenn Sie versuchen auf einem besonderen Papier, das jedoch nicht im Papiervorrat vorhanden ist, zu drucken. Außerdem kann der Druckauftrag erfordern, dass Sie oder ein anderer Nutzer das Papier manuell hinzufügen. Falls dies nicht geschieht, stehen Sie und Ihre Kollegen sehr schnell in der Warteschlange fest.
Ausgelaufener Toner oder Tinte
Eigentlich sind Toner und Tinte dafür gemacht sich zu verteilen, festzusetzen und dort zu bleiben. Nur sollte dies auf Papier geschehen und nicht auf dem Flur.
Verwenden Sie den richtigen Toner: Toner kann durch häufigen Gebrauch im Inneren des Druckers auslaufen oder sogar an die Oberfläche gelangen und Kleidung, Haut oder Wände beschmieren. Vor allem beim Wechsel der Kartusche ist Vorsicht geboten.
Grundlegende Vorsichtsmaßnahmen:
Drei verschiedene Möglichkeiten ausgelaufenen Toner zu entfernen:
Wie kann dies vermieden werden? Gehen Sie mit Toner-Kartuschen insbesondere beim Ein- und Ausbau vorsichtig um. Bevor Sie damit herumhantieren, sollten Sie die Umgebung durch Abdeckung mit Zeitungspapier vor dem Toner schützen.
Ausgelaufene Tinte
Es ist für Tinte unüblich aus der Kartusche auszulaufen, solange diese unbeschadet ist. Nur wenn unsachgemäß damit umgegangen wurde und die Kartusche angebrochen, gequetscht oder hinuntergefallen ist, kann dies passieren. Desweiteren können wieder aufgefüllte Kartuschen lecken oder tropfen, sodass Sie diese vorsichtig handhaben sollten.
Im Internet finden sich unzählige Anleitungen, wie Tintenflecken entfernt werden können. Diese reichen vom Einreiben mit Alkohol über Rostlöser und Haarspray bis hin zum Bleichen. Wie effektiv diese Geheimtipps sind, hängt davon ab, wo die Tinte gelandet ist und wie diese chemisch zusammengesetzt ist.
Der gesunde Menschenverstand würde einem dazu raten die
Flecken schnell und dennoch vorsichtig zu behandeln. Man sollte
mit den einfachsten Mitteln anfangen und wenn notwendig zu
drastischeren Mitteln greifen. Bevor Sie eine Reinigungsmethode
großflächig anwenden, sollten Sie an einer kleinen Stelle
sicherstellen, dass die Methode an sich nicht schon Schäden
anrichtet.
Der allererste Schritt: Saugen Sie die Tintenflecken mit einem
saugfähigen Lappen oder Papiertüchern auf.
Tinte auf der Haut: Wenn Sie Tinte auf die Haut bekommen, dann sollten Sie die betroffene Stelle zuerst mit Seife und Wasser reinigen. Falls das nicht ausreicht, was in der Regel der Fall ist, müssen Sie dem Fleck mit einer Bürste zu Leibe rücken und die betroffene Stelle schrubben. Zu guter Letzt können Sie Ihrer Haut wieder Feuchtigkeit spenden und eincremen.
Tinte auf Textilien oder auf dem Teppich:
Auch hier sollten Sie zur Fleckenentfernung zuerst Wasser und
Seife verwenden. Dabei sollten Sie darauf achten den Fleck nicht
noch tiefer in das Textilgewebe hineinzudrücken. Desweiteren
sollten Sie immer nach innen tupfen, um den Fleck nicht weiter zu
vergrößern. Andere Reinigungsmittel sollten Sie nur mit großer
Vorsicht nutzen.
Tinte auf harten Oberflächen: Wenn auf der Oberfläche nach dem
Aufsaugen der Tinte immer noch ein Fleckrückstand vorhanden ist,
dann sollten Sie eine andere Reinigungsmethode ausprobieren oder
einfach für die Oberfläche spezialisiertes Reinigungsmittel
benutzen.
Tinte im Drucker: Das Innere des Druckers zu reinigen gehört zu den undankbarsten Aufgaben, denn der Erfolg ist ziemlich ungewiss.
Wie kann dies vermieden werden? Gehen Sie das nächste Mal mit der Kartusche noch viel sorgsamer um, insbesondere wenn es sich um eine Nachgefüllte handelt. Besondere Obacht gilt dem Ein- und Ausbau. Wenn Sie damit rechnen, dass Sie beim Transport kleckern, dann sollten Sie Zeitungspapier zum Abdecken der Umgebung verwenden.
Während des Druckens ein Stromausfall
Wenn der Drucker während des Druckes ausgeschaltet werden sollte, sei es auf Grund von zu großen Spannungsschwankungen im Stromnetz, einem Stromausfall, weil jemand den Stecker gezogen hat oder weil die Sicherung rausgesprungen ist, dann sollten Sie diesen Vorfall wie einen besonderen Papierstau handhaben.
Schalten Sie den Drucker aus: Falls der
Drucker wieder eingeschaltet wurde, dann sollten Sie diesen
wieder vollständig vom Stromnetz trennen. Ansonsten könnte der
Drucker wieder arbeiten während Sie noch Fehler beheben.
Befreien Sie den Papierweg: Weil der Drucker plötzlich
ausgeschaltet wurde, können sich im Inneren noch Zettel
befinden, die ursprünglich bedruckt werden sollten. Auf der
Suche nach dem steckengebliebenen Papier sollten Sie wie beim
Papierstau vorgehen.
Schalten Sie den Drucker wieder ein: Dies setzt natürlich voraus, dass der Drucker am Stromnetz angeschlossen ist und die Ursache für den Stromausfall beseitigt wurde. Wenn der Drucker hochgefahren ist, sollten Sie überprüfen, ob irgendwelche Fehler angezeigt werden. Seltsame Geräusche können ebenfalls auf eine Fehlfunktion, welche durch den Stromausfall verursacht wurde, hinweisen. Bei einem LED-Drucker sollten Sie das Handbuch zur Rate ziehen. Wenn Sie einen Inkjet-Drucker verwenden, dann kann es notwendig sein, diesen zu reinigen. Bevor Sie damit jedoch anfangen, sollten Sie eine Testseite drucken und auf Fehler untersuchen. Auch hier ist es ratsam die Anleitung des Druckers zu lesen.
Wie kann dies vermieden werden? Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Drucker von selbst ausschaltet, ist sehr gering. Liegt die unterbrochene Stromzufuhr jedoch an Spannungsschwankungen, welche in Ihrer Gegend häufig vorkommen, dann sollten Sie vor den Drucker eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) vorschalten. Diese kann zum einen die Schwankungen ausgleichen und bei einem Stromausfall eine kurzzeitige Stromzufuhr gewährleisten, bis der Druckauftrag beendet ist. Danach sollten Sie den Drucker ordnungsgemäß herunterfahren lassen.
Weil Sie auf der falschen Seite des Fotopapieres gedruckt haben
Sie warten sehnsüchtig auf das tolle Fotos aus dem Drucker, aber stattdessen erhalten Sie ein Bild mit vielen Flecken und Tintentropfen. Die Tropfen werden leider nicht mehr richtig einziehen, weil Sie auf der falschen Seite des Fotopapieres gedruckt haben.
Brechen Sie wenn möglich den Druck ab. Dies ist besonders wichtig, wenn die nachstehenden Ausdrucke ebenfalls auf Fotopapier ausgedruckt werden sollten. Damit die nachfolgenden Ausdrucke richtig sind, sollten möglichst schnell eingreifen und die Blätter richtig einlegen.
Entfernen Sie vorsichtig das Papier. Beim
Rausholen des falsch bedruckten Papieres sollten Sie darauf
achten, es möglichst gerade zu halten, sodass die Tinte nicht
über den Rand hinausläuft. Am besten ziehen Sie sich für diese
Aktion Einweghandschuhe an, sodass Ihre Hände nicht beschmutzt
werden. Eine Alternative wären Papiertücher, mit denen Sie das
Bild festhalten und wegtragen.
Werfen Sie das Bild weg. Es bleibt Ihnen nichts anderes übrig,
als sich von dem Bild, dem teuren Fotopapier und der wertvollen
Tinte zu trennen. All dies sollte schnellstmöglich in den Müll
geworfen werden, bevor irgendwas dreckig wird.
Wie können Sie das vermeiden? Lesen Sie sich das Drucker-Handbuch durch und bringen Sie am Drucker unmissverständliche Hinweise an, wie das Papier eingesetzt werden sollte.
| Darum sollten Sie Tintenstrahldrucker kaufen |
Tinte gilt als teuer und überholt, doch es gibt durchaus Anwendungsgebiete für diese Drucktechnologie. Selbst bei manchen Business-Anwendungen machen Tintenstrahler Sinn.Wir haben die zehn wichtigsten Argumente für Tintenstrahldrucker zusammengestellt:
Anschaffungspreis
Bei einem Canon Pixma iP2600 unter 40 Euro bleibt beim Händler nicht viel hängen.Auch wenn es mittlerweile Laserdrucker zum Discountpreis gibt sind Tintenstrahldrucker bei den reinen Hardware-Kosten günstiger. Zudem drucken mittlerweile die gängigen Tinten-Modelle mit Farbe, während man bei Farblaserdruckern diese Funktion in der Regel noch teuer bezahlt. Einsteigergeräte wie den Canon Pixma iP2600 gibt es schon unter 40 Euro.
Bildqualität
Der Stylus Photo R800 von Epson spielt seine Vorteile gegenüber Laserdruckern im Fotodruck aus.Tintenstrahldrucker haben klare Vorteile beim Fotodruck. Mit dem richtigen Fotopapier und den entsprechenden Tinten kommen manche Geräte nahezu an die Qualität von Fotolaboren. Allerdings ist der Fotodruck tintenintensiv und damit relativ teuer. Doch für Nutzer, die ab und zu Fotos drucken wollen, ist ein Tintenstrahler durchaus geeignet. Eine weitere Zielgruppe sind die ambitionierten Fotoamateure, die die Ergebnisse ihrer Arbeit sofort kontrollieren wollen und auch die erweiterten Gestaltungsmöglichkeiten wie Format- und Medienvielfalt zu schätzen wissen.
Zudem bieten auf Fotodruck optimierte Tintenstrahler mit zusätzlichen Druckfarben eine noch bessere Farbdarstellung, beispielsweise bei Hauttönen. Ein Vertreter dieser Klasse ist der Stylus Photo R800 von Epson, der mit sieben verschiedenen Tinten und einem Glossy Optimizer druckt.
Sondermedien
Ideal für den Gelegenheitsdruck im A3-Format: Der DCP-6690CW von Brother.Für Tintenstrahldrucker gibt es eine große Medienvielfalt. So gibt es beispielsweise eine große Auswahl verschiedener Papiere. Gerade beim Fotodruck können die Bilder so auf glänzendem, mattem oder strukturiertem Papier, beispielsweise in Leinwandoptik, ausgegeben werden. Zudem bedrucken manche Geräte auch CDs oder DVDs oder auch Transferfolien mit denen Textilien bedruckt werden können. Auch bei der Papiergröße gibt es Vorteile.
Tintendrucker, die A3-Format drucken sind im Vergleich zu A3-Laserdrucker weitaus günstiger. Wenn der Kunde also nur ab und zu eine A3-Seite in Farbe ausdrucken will, dann ist beispielsweise der DCP-6690CW von Brother eine günstige Alternative. Geht es dann in größere Formate über A3, überwiegt sowieso die Tintenstrahltechnologie. Großformatdrucker kommen überwiegend von Epson, Hewlett-Packard und Canon.
Stromverbrauch
Mit gerade einmal 3,21 Euro Stromkosten in fünf Jahren kommt der Canon Pixma IP3600 auf Grundlage der Top-Ten-Liste der Initiative Energieeffizienz auf Platz 2.Tintenstrahldrucker müssen den Druck nicht aufheizen, um ihn zu fixieren. Sie kommen daher in der Regel mit weniger Strom aus. Allerdings sollten auch die Verbrauchswerte im Standby-Betrieb berücksichtigt werden, denn der Drucker befindet sich die meiste Zeit in diesem Modus. Ein Tintenstrahldrucker kann durchaus bis zu zehnmal weniger Strom verbrauchen, als das entsprechende Laser-Gerät.
First-Page-Out
Im TecChannel-Test war beim HP Officejet Pro 8500 die erste Seite nach 14 Sekunden im Ausgabefach.Die Fixierung durch Hitze beim Laserdrucker bringt einen weiteren Vorteil der Tintenstrahler: Während der Laserdrucker erst aufheizen müssen, ist ein Tintenstrahldrucker sofort einsatzbereit. Die so genannten "First Page out"-Zeit ist wesentlich kürzer. So braucht der Officejet Pro 8500 von Hewlett-Packard laut einem Test nur 14 Sekunden.
Bei Farblaserdruckern der unteren Preisklasse kann das schnell einmal doppelt so lange dauern. Zudem beschreibt der Tintenstrahler zeilenweise. Die Druckdaten können so nach und nach verarbeitet werden. Beim Laserdrucker müssen die Daten für die gesamte Seite erst im Drucker vorliegen, bevor der Druckvorgang gestartet werden kann. Früher konnte das sogar dazu führen, dass der Speicher des Laserdruckers bei aufwändigen Druckdaten für die Seite nicht ausreichte. Bei den heutigen Speicherkapazitäten ist das in der Regel kein Problem mehr.
Emissionen
In der Diskussion: Vermeintlich Schädliche Emissionen von Laserdruckern.Schädliche Emissionen von Laserdruckern werden kontrovers diskutiert. Es liegen zwar noch keine wissenschaftlich belastbaren Erkenntnisse über die Schädlichkeit von Laserdruckeremissionen vor, doch beim Kauf eines Tintenstrahldruckers vermeidet der Kunde zumindest die Verwirbelung von Staub, wie es bei den, mit Lüftern ausgestatteten, Laserdruckern der Fall ist. Gerade beim Einsatz in sensiblen Bereichen wie im Gesundheitswesen kann das durchaus ein Argument für Tinte sein.
Lautstärke
Die Lautstärke ist ein wichtiges Verkaufsargument: Bei Vuvuzelas möglichst laut - bei Druckern möglichst leise.Da in Tintenstrahldruckern kein Lüfter verbaut ist, fällt diese Geräuschquelle schon einmal weg. Auch sind Laserdrucker häufig mechanisch aufwändiger gebaut und verursachen so mehr Lärm als Tintenstrahler. Gerade bei Geräten am Arbeitsplatz ist dies ein wichtiges Verkaufsargument.
Gewicht und Stellfläche
Der Officejet H470 ist für den mobilen Einsatz vorgesehen.Tintenstrahldrucker sind kompakter gebaut und leichter als ihre Laser-Kollegen. Der Platzbedarf ist normalerweise geringer, und wenn der Drucker öfters einmal an unterschiedlichen Plätzen eingesetzt wird spielt auch das Gewicht eine Rolle. Für spezielle Anwendungen bieten die Hersteller auch portable Geräte an. Im professionellen Umfeld können dies beispielsweise Drucker für den Außendienst sein. Im privaten Bereich gibt es mobile, kompakte Drucker für den Fotodruck. Manche dieser Geräte arbeiten allerdings mit Thermosublimationsdruck, was eine noch kompaktere Bauweise ermöglicht.
WLAN-Funktionalität
Die Tintenstrahlmultifunktionsgeräte der Professional-Reihe von Lexmark sind mit WLAN-Funktionalität ausgestattet.Gerade im privaten Einsatz oder im SOHO-Umfeld schätzen die Nutzer die Möglichkeit, den Drucker über WLAN anzusteuern. Lästige Kabel fallen weg, und der Drucker kann an einem Platz aufgestellt werden, wo er nicht stört. Ein weiterer Vorteil: Mehrer Nutzer können auf das Gerät zugreifen, ohne dass eine aufwändige Drucknetzwerk-Struktur notwendig ist. Zwar gibt es auch eine Reihe von Laserdruckern, die eine WLAN-Schnittstelle mitbringen, doch das Angebot an Tintenstrahl-WLAN-Druckern ist weitaus größer. So sind beispielsweise sämtliche Lexmark-Tintenmultifunktionsgeräte der Professional- und der Home Office-Serie mit WLAN-Anbindung ausgestattet.
Seitenpreise TIPP- mit unserer Nachfülltinte Sparen sie noch mehr--zum Shop--
Der B-300 von Epson ist ein typischer Vertreter der Business-Ink-Geräte.Ein gerne gebrauchtes Argument gegen Tintenstrahldrucker sind die hohen Kosten für Verbrauchsmaterial. In der Tat gibt es Modelle, bei denen ein neuer Patronensatz die Anschaffungskosten des Printers übersteigen. Doch Tinte muss nicht automatisch teuer sein. Mit so genannten Business-Ink-Geräten bieten Druckerhersteller Modelle an, die auch bei hohem Durchsatz wirtschaftlich arbeiten und konkurrenzfähige Seitenpreise erzielen. Grundsätzlich gilt aber, je geringer der Anschaffungspreis des Gerätes, desto teuerer die Verbrauchsmaterialien.
| Sparsam drucken mit Greenprint World 2.0.3 |
Installationsroutine von Greenprint World 2.0.3 Laden Sie das Gratisprogramm auf Ihren Rechner. Mit einem Doppelklick auf die Exe-Datei WorldEdition-Setup-x86.exe starten Sie die Installation. Unter Options definieren Sie, wohin Sie das Tool installieren wollen. Wählen Sie beispielsweise Programme auf Ihrer Festplatte. Folgen Sie der Installationsroutine. Am Ende bettet sich Greenprint World 2.0.3 als Treiber im Druckerordner ein. Mit einem Rechtsklick auf das Druckersymbol definieren Sie Greenprint World 2.0.3 als Standarddrucker. Damit aktiviert sich das Tool stets, wenn Sie einen Druck starten.Greenprint World 2.0.3: Druckvorschau
Mit Greenprint World 2.0.3 sparen: Mit der Freeware drucken Sie nur die Seiten aus, die Sie wirklich benötigen. Starten Sie zum Beispiel aus dem Webbrowser einen Druckauftrag, öffnet sich zuerst Greenprint World 2.0.3 und baut eine übersichtliche Druckvorschau der Seiten auf. Diese lässt sich bearbeiten: Sie können ganze Seiten, einzelne Textzeilen oder auch vorhandene Bilder aus der Vorschau entfernen, um so weniger Papier und Tinte beziehungsweise Toner zu verbrauchen.Zeigt die Ersparnis an: Greenprint World 2.0.3
Mehr noch: Das Tool zählt mit, wie viele Seiten und Geld Sie durch Greenprint World 2.0.3 sparen. Den aktuellen Stand gibt Ihnen das Programm jedes Mal, wenn Sie das Programm öffnen. Dann erscheint ein Bild mit der aktuell gesparten Seitenzahl und dem Dollarbetrag, dem diese Anzahl entspricht. Zudem können Sie das Drucken ganz vermeiden und das Dokument alternativ ins PDF-Format umwandeln oder per Mail versenden. Das ist nicht nur praktisch, sondern im höchsten Maß sparsam, denn hier kommt Ihr Drucker erst gar nicht zum Einsatz
| Tintenausstoß unter Kontrolle mit Inksaver 2.0 |
Druckerauswahl: Inksaver 2.0 Laden Sie Inksaver 2.0 auf Ihren Rechner. Mit einem Doppelklick auf InkSaverV2.0.500.exe beginnt die Installation. Innerhalb der Routine werden Sie gefragt, mit welchem Druckermodell Inksaver 2.0 zusammenarbeiten soll. Auf der linken Seite sind die möglichen Treiber aufgelistet. Markieren Sie den gewünschten Treiber, und klicken Sie auf Add. Danach erscheint er auf der rechten Seite. Nun arbeitet das Programm mit dem Treiber zusammen. Sie können mehrere Treiber auswählen. Drucker und Kombigeräte im Netzwerk sowie A3-Drucker erkannte das Tool im Test nicht.
Konfiguration von Inksaver 2.0: Starten Sie das Programm. Unter Current Printer wählen Sie den Druckertreiber, mit dem Inksaver 2.0 zusammenarbeiten soll. Wählen Sie das Blatt Ink Savings Estimator und geben Sie hier die Patronenpreise für Ihren Drucker ein. Außerdem müssen Sie einschätzen können, wie viele Patronen Sie jährlich verwenden. Nur dann errechnet Ihnen Inksaver 2.0 die zu erwartende Ersparnis pro Jahr aus.Übersichtlich: Inksaver 2.0 zeigt zu erwartende Tintendeckung in einem Probeausdruck an
Probeausdruck mit Inksaver 2.0: Um überhaupt einschätzen zu können, wie sich ein reduzierter Tintenausstoß auf die Druckqualität auswirkt, machen Sie am besten einen Probeausdruck. Dazu klicken Sie auf die Taste Print Sample Page. Inksaver 2.0 druckt nun eine Seite, die Ihnen in einer Skala von 0 bis 75 Prozent anzeigt, wie sich die Qualität von Text und Bild ändert, je weniger Tinte aufgetragen wird. Das erleichtert Ihnen das Einstellen am Regler. Am besten setzen Sie unter Printer Settings ein Häkchen bei Ask me before every print job. So haben Sie vor jedem Druckjob Einfluss auf den Tintenauftrag.Inksaver 2.0: Per Regler stellen Sie den Tintenausstoß ein
Ersparnis mit Inksaver 2.0: Per Regler definieren Sie, wie hoch der Tintenausstoß Ihres Druckers sein soll. Maximal ist eine Einsparung von 75 Prozent möglich. Diese bietet sich jedoch ausschließlich für den Textmodus an. Ohne wesentlichen Qualitätsverlust empfiehlt sich bei Fotos eine Einstellung von maximal 25 Prozent, bei Grafiken sind höchstens 40-50 Prozent ratsam. Wie hoch Ihre Tintenersparnis ist, zeigt Ihnen Inksaver 2.0 rechts neben dem Regler an. Dabei unterscheidet das Programm nach schwarzer und farbiger Tinte, gibt gleichzeitig aber auch die Gesamtersparnis pro Jahr an.
| HP-Drucker meldet inkompatible Druckerpatrone |
Ihr HP-Drucker meldet plötzlich "Inkompatible schwarze Tintenpatrone" und streikt. Sie können sich die Meldung nicht erklären, denn Sie verwenden eine Originalkartusche von HP. Die Kartusche ist noch mindestens halb voll. Doch erst mit einer neuen Kartusche können Sie weiterdrucken. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.
Problem:
Ihr HP-Drucker meldet plötzlich "Inkompatible schwarze
Tintenpatrone" und streikt. Sie können sich die Meldung
nicht erklären, denn Sie verwenden eine Originalkartusche von
HP. Die Kartusche ist noch mindestens halb voll. Doch erst mit
einer neuen Kartusche können Sie weiterdrucken.
Lösung: Die Meldung besagt, dass die Kartusche defekt ist. Mit einem Trick und etwas Glück können Sie sie trotzdem noch leerdrucken. Wir haben es mit der HP-Kartusche Nr. 27 und einem HP Deskjet 3520 ausprobiert. Da die Modelle Nr. 28, 56, 57 und 58 vergleichbar aufgebaut sind, sollte unser Trick auch bei diesen funktionieren. Schritt 1: Setzen Sie zunächst die Anzeige des Tintenfüllstands im Chip zurück. Dazu legen Sie die Patrone Nr. 27 vor sich hin. Decken Sie den obersten Kontakt in der zweiten Reihe von links (in der Abbildung mit "A" gekennzeichnet) mit Klebeband ab. Setzen Sie den Tank in den Drucker, und geben Sie die Testseite aus. Bauen Sie die Kartusche aus, und kleben Sie zusätzlich den untersten Pin in der dritten Reihe von links ab. Setzen Sie die Patrone ein, und drucken Sie die Testseite. Nehmen Sie die Kartusche erneut heraus, und entfernen Sie die Klebebänder. Setzen Sie die Patrone wieder ein. Nun sollte die Anzeige einen vollen schwarzen Tank zeigen. Spätestens nach einem Neustart wird die Inkompatibilitätsmeldung aber wieder den Ausdruck blockieren.
Schritt 2: Jetzt kommt unser-Trick. Nehmen Sie den Tank erneut heraus, und kleben Sie den mit "A" gekennzeichneten Pin noch einmal ab. Nach dem Zurücksetzen meldet der Drucker zwar ein Problem mit der Kartusche, aber diesmal können Sie bestätigen und weiterdrucken.
| Tintendrucker-Tipps: Nützliches rund um Düsen und Druckkopf |
Das Dokument ist erstellt, das Foto fertig bearbeitet. Was jetzt noch fehlt, ist der Ausdruck. Eigentlich eine Sache von Minuten. Umso ärgerlicher, wenn ausgerechnet in diesem Moment der Drucker nicht das Ergebnis bringt, das Sie sehen wollen. Streifen, verschobene Buchstaben oder Unschärfen machen Ihre Arbeit zunichte. Wir geben Ihnen fünf Tipps, wie Sie die Ausgabefehler bereinigen und den Drucker ohne allzu großen Aufwand vor allen Dingen ohne Support des Herstellers - wieder auf Vordermann bringen.
Tipp 1: Streifen entfernen
Problem: Sie haben ein Foto ausgedruckt und sind jetzt enttäuscht, dass es Streifen aufweist. Woher kommen diese und wie kriegen Sie sie wieder weg?
Lösung: Im Fotodruck ist die höchste Anzahl an Düsen in Aktion. Sind nicht alle in Ordnung, fällt das sofort auf. Das Bild enthält Störungen, auf die das Auge höchst empfindlich reagiert. Verstärkt wird der Eindruck noch durch das in Schichten aufgebaute Fotopapier selbst, in das der Tropfen kontrollierter eindringt als in Normalpapier mit seinen relativ groben Papierfasern. Verhindern können Sie die Streifenbildung, wenn Sie vor dem Fotodruck einen Düsentest auf Normalpapier durchführen. Sie finden ihn im Treiber unter Druckeinstellungen" und dem Registerblatt Wartung", Utility" oder Dienste" abhängig vom Druckermodell. Sehen Sie sich das ausgedruckte Muster genau an. Sollten die Linien Löcher aufweisen, führen Sie eine Düsenreinigung durch und testen Sie danach die Düsen erneut, bevor Sie auf teures Fotopapier wechseln, um Ihr Bild zu drucken.
Tipp 2: Trotz Düsenreinigung schlechte Ausdrucke was nun?
Problem: Ihren Tintenstrahldrucker benutzen Sie nur gelegentlich. Umso ärgerlicher, wenn ausgerechnet dann die Ausdrucksqualität derart zu wünschen übrig lässt, dass Sie kaum etwas auf dem Blatt erkennen. An leeren Tintentanks kann es nicht liegen. Das haben Sie geprüft.
Lösung: Gerade Tintenstrahldrucker, bei denen Patronen und Druckkopf eine Einheit bilden, neigen zum Antrocknen der Tinte am Druckkopf, wenn das Gerät nur selten im Einsatz ist. Ab einem bestimmten Grad der Verschmutzung, werden Sie mit einer Düsenreinigung nur noch wenig ausrichten können. Am besten nehmen Sie die betreffende Kartusche aus dem Gerät und reinigen den Druckkopf mit unseren im Shop erhältlichen Düsenreiniger. Nehmen Sie dazu, nicht normales Wasser, denn auch Kalk könnte die Düsen verstopfen. Hilft das nicht, können Sie, über Nacht den Druckkopf auch in ein Glas mit Druckkopfreiniger einsetzen aber nur so,das die Düsen mit den Reiniger bedeckt sind.
Tipp 3: Permanentdruckkopf selbst reinigen
Problem: Bei Ihrem Drucker sind die Kartuschen und der Druckkopf getrennt. Außerdem lässt sich der Kopf nicht aus dem Gerät nehmen. Er ist stark verschmutzt, Sie wollen ihn reinigen, kommen aber nicht an die Düsen heran.
Lösung: Manche Druckköpfe wie etwa die der Epson -Stylus-Serie sind fest im Gerät integriert. Von einem Ausbau ist abzuraten. Trotzdem lässt sich der Kopf vom stärksten Schmutz befreien, er muss allerdings vorher aus seiner Parkposition herausgefahren sein, sonst lässt er sich nicht bewegen. Zum Entriegeln schalten Sie den Drucker ein, ziehen den Netzstecker, sobald der Druckkopf aus der Parkposition gefahren ist. Jetzt ist der Druckkopf beweglich. Nun schieben Sie ein fusselfreies, feuchtes Tuch unter den Kopf, halten es mit der einen Hand fest, und bewegen mit der anderen Hand den Kopf vorsichtig hin und her. Bei der Gelegenheit reinigen Sie außerdem die Parkstation des Druckkopfes. Erfahrungsgemäß lagert sich hier auch leicht getrocknete Tinte ab, die sich zusätzlich mit Staub vermischt hat. Ist alles sauber, verbinden Sie das Stromkabel wieder mit der Steckdose. Der Drucker ist damit eingeschaltet. Zur Kontrolle drucken Sie ein Dokument eine Testseite genügt.
Tipp 4: Zu sparsam mit der Tinte kommt teuer
Problem: Sie haben den Druckkopf Ihrer Kartusche nicht mehr reinigen können und eine neue Patrone kaufen müssen, obwohl noch Tinte in der alten Kartusche war. Das möchten Sie in Zukunft vermeiden.
Lösung: Seien sie weniger sparsam und drucken Sie mehr, um Tinte zu sparen. Das klingt paradox, stimmt aber. Der Grund: Wer wenig druckt, benötigt im Zweifel mehr Tinte, weil er die Reinigungsfunktion seines Geräts bei jeder Inbetriebnahme des Druckers stark in Anspruch nimmt. Denn ist die Tinte seit dem letzten Gebrauch des Geräts an den Düsen angetrocknet, sind sogar mehrere Reinigungsvorgänge nötig, um eine ordentliche Druckqualität zu erzielen. Dabei sind Tintenstrahldrucker wahrlich nicht sparsam, sondern schießen vergleichsweise hohe Tintenmengen durch, um die Düsen wieder frei zu kriegen. Sie vermeiden das, indem Sie Ihren Drucker regelmäßig nutzen. Es reichen kurze Dokumente etwa Seiten aus dem Internet. Sie haben den Vorteil, dass sie in der Regel sowohl Textteile als auch Bilder und Grafiken enthalten eine gute Mischung, um die Düsen sauber zu halten.
Tipp 5: Papier sparen bei Druckkopfjustage
Problem: Sie sind mit den Ausdrucken Ihres Tintenstrahlers unzufrieden. Die Buchstaben sehen verschoben aus, den Bildern fehlt es an Schärfe, Linien sind unsauber.
Lösung: Fallen Ihnen solche Ungenauigkeiten am Druckbild auf, hilft meist eine Druckkopfjustage. Je nach Druckermodell finden Sie diese im Treiber unter Druckeinstellungen" und dem Registerblatt Wartung", Utility" oder Dienste". Die meisten Modelle benötigen für den Vorgang mehrere DIN-A4-Seiten. So etwa verbraucht der Epson Stylus C86 vier Blatt Papier, bis er die Justage beendet hat. Doch die Blätter lassen sich problemlos vorne und hinten bedrucken. Das spart Papier und nicht zuletzt auch Müll.
| Laserdrucker produziert feine, senkrechte Linie |
Problem: Mein Laserdrucker lief bis dato anstandslos. Doch plötzlich entdecke ich auf jeder Seite eine senkrechte Linie. Dabei habe ich erst kürzlich eine neue Entwicklereinheit mit integriertem Toner gekauft. Lösung: Wahrscheinlich ist nur die Bildtrommel verschmutzt. Nehmen Sie die Entwicklereinheit aus dem Drucker, und halten Sie sie waagrecht, damit der Toner nicht herausfällt. Die gläserne Bildtrommel befindet sich auf der Schmalseite der Kassette unter einer Schutzklappe. Sie ist äußerst lichtempfindlich und darf keinesfalls starkem Lichteinfall ausgesetzt werden. Schieben Sie die Schutzklappe beiseite, und säubern Sie die Trommel mit einem fusselfreien, weichen Tuch. Tun Sie das zügig, damit die lichtempfindliche Bildtrommel keinen Schaden nimmt. An den seitlichen Rädchen können Sie sie weiterdrehen, um sie rundum zu reinigen.