>>> der UMWELT zu Liebe >>> Sparen Sie bis zu 90% an Druckkosten mit NACHFÜLLTINTE<<<<

TIPPS & TRICKS

FÜR HARDWARE


Angepasster CPU-Takt schafft Ruhe im PC

Der CPU-Lüfter Ihres PCs läuft selbst dann auf Hochtouren, wenn Windows wenig zu tun hat. Das permanente Gedröhne nervt. Sie suchen einen Weg, den Desktop-Prozessor in einen Energiesparmodus ähnlich dem von Notebooks zu versetzen.

Lösung:

Desktop-Systeme sind von Haus aus auf Leistung hin konfiguriert. Denn anders als Notebooks hängen sie permanent am Stromnetz und können beliebig viel Energie abzapfen. Daher läuft die CPU stets auf Hochtouren, und der Lüfter rotiert permanent, um den Prozessor zu kühlen. Doch seit etwa eineinhalb Jahren schlummern AMDs Energiespartechnik Cool ’n’ Quiet und Intels Pendant Eist (Enhanced Intel Speedstep Technology) auch in einigen Desktop-CPUs. Dazu zählen AMDs Athlon-64-Baureihe mit Venice-Kern und Intels Pentium 4 der 6xx-Serie. Wenn Sie einen Energiespar-Prozessor besitzen (Hinweise finden Sie auf den Hersteller-Sites www.amd.de und www.intel.de), können Sie dessen Stromsparmodus aktivieren. Er reguliert dann den Takt und die Kernspannung dynamisch – je nachdem, wie viel Rechenleistung eine Anwendung gerade beansprucht. Ist die CPU-Belastung gering, etwa bei Texteingaben, wird so weniger Abwärme freigesetzt. Der Lüfter kann dann langsamer und ruhiger drehen.

Vergewissern Sie sich zunächst, dass im Bios-Setup im Menü „Power Management“ oder „CPU-Configuration“ der Energiesparmodus auf „Enabled“ gesetzt ist. Trifft dies zu, wählen Sie im Windows-Ordner „Systemsteuerung“ die „Energieoptionen“. Aktivieren Sie unter „Energieschemas“ statt „Desktop“ den Eintrag „Tragbar/Laptop“. „Übernehmen“ Sie die Wahl, und bestätigen Sie mit „OK“. Nun passt sich die CPU dem aktuellen Leistungsbedarf Ihrer Programme an. Mit welchem Takt der Prozessor gerade werkelt, offenbart das Fenster „Systemeigenschaften“, das Sie über „Systemsteuerung, System“ erreichen. Unter „Computer:“ präsentiert es die maximale sowie die aktuelle CPU-Taktrate. Unseren Medion-PC, den Aldi im Frühjahr 2005 verkaufte, konnten wir auf diesem Weg von 3,2 GHz auf 2,78 GHz herunterdrosseln. Tipp: Auch wenn Sie nicht wissen, ob Ihre CPU zu den Energiesparern zählt, können Sie die genannten Optionen aktivieren. Sollte Ihr Prozessor passen, läuft Ihr System wie gehabt. Das störende Lüftergeräusch können Sie dann auf anderem Weg in den Griff bekommen, etwa mit Dämm-Matten.


Fritzbox: WLAN-Menü deaktiviert

Sie wollen Ihren AVM-Router Fritzbox WLAN konfigurieren. Doch im Startcenter sind die Schaltflächen „Fritzbox“ und „Update“ ausgegraut, und Sie können sie nicht aktivieren.

Lösung:

Die Schaltflächen sind grau, weil keine Verbindung zwischen dem Startcenter und der Fritzbox besteht. Das kann mehrere Ursachen haben.

Möglichkeit 1: Haben Sie ein Antiviren-Programm oder eine Firewall aktiviert, kann diese Anwendung die Kommunikation stören. Deaktivieren Sie die Software so lange, bis Sie Ihre Einstellungen im Startcenter beendet haben. War Ihr Schutzprogramm der Übeltäter, dann durchforsten Sie diese Anwendung nach einer Option, mit der Sie Ausnahmen für einzelne Programme festlegen können. Werden Sie fündig, erlauben Sie die Kommunikation mit der Fritzbox.

Möglichkeit 2: Unter Umständen löst eine Unterbrechung zwischen der Fritz-Software und der Fritzbox die Blockade. Trennen Sie dazu die Fritzbox vom Stromnetz, indem Sie den Netzstecker ziehen. Stellen Sie nach etwa fünf Sekunden die Verbindung wieder her.


DVD-Player liest keine DVD+RWs

Sie wollen sich Filme nur ein- oder zwei Mal ansehen und brennen sie deshalb auf DVD+RWs. Doch Ihr DVD-Player verschmäht die wiederbeschreibbaren Medien. DVD+R-Rohlinge liest er jedoch anstandslos.

Lösung:

Wenn Sie eine DVD einlegen, liest der Player im Lead-in Infos zu den gespeicherten Daten und zum Medientyp aus (Book Type oder Bitsetter genannt). Standardmäßig unterstützen alle Player den Medientyp „DVD-ROM“. Ihre Scheibe hat aber die Kennung „DVD+RW“, und die meistert nicht jeder Player. Damit Ihr Abspielgerät die DVD+RW akzeptiert, müssen Sie ihm eine DVD-ROM vorgaukeln.

Möglichkeit 1: Manche Brenner, etwa Ricoh-Laufwerke, können den Book Type eines Mediums per Brenn-Software ändern und so eine DVD+RW als „DVD-ROM“ kennzeichnen. Ob Ihr Gerät diese Fähigkeit besitzt, stellen Sie beispielsweise mit dem Hilfs-Tool Nero CD-DVD-Speed fest, das Teil von Nero 7 Premium ist. Legen Sie zunächst eine neue DVD+RW in den Brenner. Starten Sie dann CD-DVD-Speed. Es befindet sich bei der Nero-Version 7 im Programm-Unterordner „Werkzeuge“. Aktivieren Sie „Extra, Biteinstellung“. Hinter „DVD+RW“ erscheint als „Book Type“ der Eintrag „DVD+RW“. Wählen Sie unter „Neue Einstellung“ die Option „DVD-ROM“, und bestätigen Sie mit „Set“. Unterstützt Ihr Brenner die Option „Book Type“, listet CD-DVD-Speed das Medium nun als „DVD-ROM“

Möglichkeit 2: Konnte Ihre Brenn-Software den Book Type nicht ändern, hilft unter Umständen ein spezielles Book-Type-Programm weiter. Dieses kann zum Lieferumfang des Brenners gehören. So bietet zum Beispiel das Tool Q-Suite, das Benq etwa seinem Brenner DW1640 beilegt, eine Book-Type-Option. Auf der Suche nach weiteren Book-Type-Programmen hilft Ihnen Google: Geben Sie in die Suchmaschine die Begriffe „Book Type“ und „Bitsetter“ ein.

Tipp: Verwenden Sie für Filme keine DVD-RWs. Hier ist der Medientyp „DVD-RW“ in der Regel fest eingebrannt.


Virtuelle CD/DVD mounten

Viele Anwendungen, vor allem aber die meisten PC-Spiele benötigen ihre CD//DVD im Laufwerk und greifen während des Betriebs häufig auf ihre CD/DVD zu. Das ist nicht besonders schnell, und vor allem lästig, da die Scheibe immer im Laufwerk liegen muss.

Lösung:

Sie machen sich von den Medien unabhängig, indem Sie virtuelle CD/DVD-Laufwerke auf der Festplatte einrichten. Dazu benötigen Sie nur die Brenn-Suite Nero. Um ein Image zu produzieren, legen Sie die CD/DVD ein und starten Nero Burning ROM. Gehen Sie auf „Rekorder, Rekorderauswahl, Image Recorder“. Dann klicken Sie auf „Rekorder, Disk kopieren“, wählen auf der Registerkarte „Kopieroptionen“ Ihr Quelllaufwerk und klicken auf „Kopieren“. Nun müssen Sie dem Image nur noch einen Zielpfad und einen Namen geben.

Um solche Image-Dateien als virtuelle Laufwerke zu nutzen, verwenden Sie Nero Imagedrive aus der Brenn-Suite. Nach dem ersten Aufruf wird das Programm zunächst installiert. Danach erscheint ein Konfigurationsdialog, über den Sie bis zu zwei virtuelle Laufwerke anlegen können. Aktivieren Sie dazu die jeweiligen Klickboxen. Wenn Sie auf der Registerkarte „Optionen“ die Klickbox vor „Images beim Starten mounten“ aktivieren, werden die Laufwerke beim Windows-Start automatisch geladen. Für jedes aktivierte Laufwerk erscheint zudem eine neue Registerkarte. Dort geben Sie einfach den Pfad zur gewünschten Image-Datei an.


Pentium 4 raus, Pentium M rein

Sie wollen Ihre Pentium-4-Hauptplatine von Asus mit einer leistungsfähigeren CPU ausstatten, ohne dabei die letzten Reserven Ihres Netzteils auszuschöpfen.

Lösung:

Ideal für diese Zwecke ist der CPU-Adapter CT-479 von Asus ( www.asus.de , rund 40 Euro). Er macht es möglich, folgende Asus-Hauptplatinen mit Intels sparsamer (maximale Verlustleistung: 27 Watt), aber leistungsfähiger Notebook-CPU Pentium M aufzurüsten: P4C800-E Deluxe, P4GD1, P4GPL-X, P4P800-E Deluxe und P4P800-VM sowie Spresso-Barebones. Günstigster Einstieg: Pentium M 730 für 200 Euro

Und so gehen Sie vor:

Besorgen Sie sich das aktuelle Bios für Ihre Hauptplatine, und spielen Sie es gemäß der Installationsanleitung auf. Schalten Sie den PC aus, und bauen Sie die CPU und ihren Lüfter aus. Stellen Sie mit den beiden blauen Steckbrücken auf dem CT-479 den Front Side Bus Ihres Pentium M ein: 1-2 und 4-5 für 400 respektive 2-3 und 5-6 für 533 MHz. Stecken Sie den Adapter mit den Signalfüßchen voran in den CPU-Sockel der Hauptplatine. Achten Sie dabei auf die richtige Orientierung - bei einer Ecke sind zwei Signalkontakte ausgespart. Fixieren Sie den CT-479, indem Sie den Hebel des CPU-Steckplatzes auf der Hauptplatine nach unten drücken und einrasten lassen. Setzen Sie den Pentium M korrekt orientiert ein. Drehen Sie die Schlitzschraube auf dem Adapter um 180 Grad nach rechts, um die neue CPU zu fixieren. Entfernen Sie den roten Plastikaufkleber, der das Wärmeleitpad des Kühlkörpers (im CT-479-Lieferumfang enthalten) schützt. Legen Sie den Kühler vorsichtig auf die CPU, und befestigen Sie ihn behutsam mit den zwei Metallklammern an den Haltepunkten der Hauptplatine. Verbinden Sie die 3-polige Stromversorgung des Lüfters mit einem "FAN"-Anschluss auf der Hauptplatine. Prüfen Sie, ob das Bios den Pentium M korrekt erkennt, und ändern Sie gegebenenfalls Systemtakt und Multiplikator