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Windows-XP-Updates bis 2019 dank Registry-Trick

Am 9. April 2014 hat Microsoft die offizielle Unterstützung für Windows XP eingestellt. Seitdem liefert Microsoft keinerlei Sicherheitsupdates aus und empfiehlt den Umstieg auf Windows 7 oder Windows 8. aber in der 32-Bit-Version von Windows XP einen Trick gefunden, der dafür sorgt, dass Windows XP bis 2019 weiterhin über Windows Update Sicherheitsupdates erhält.

Dazu ist ein Eingriff in der Registry notwendig. Dieser Eintrag gaukelt Windows Update vor, dass auf dem System nicht Windows XP sondern Windows Embedded POSReady 2009 zum Einsatz kommt. Diese Windows-Variante kommt bei Produkten zum Einsatz, die Windows als Betriebssystem nutzen. POSReady 2009 basiert auf Windows XP Service Pack 3. Allerdings wird POSReady 2009 dem Microsoft Lifecycle gemäß noch bis zum 9. April 2019 mit Updates versorgt.

Um diese Sicherheitsupdates auch unter Windows XP Service Pack 3 (32-Bit) zu erhalten, muss der Registry der folgende neue Eintrag hinzugefügt werden. Am einfachsten geht dies, in dem die folgenden beiden Zeilen in eine Text-Datei mit "reg"-Endung gespeichert werden und diese dann aufgerufen wird.

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\WPA\PosReady] "Installed"=dword:00000001

Unter Windows XP (64-Bit) lässt sich der Trick nicht anwenden, weil diese XP-Variante auf Windows Server 2003 basiert.

Anzumerken bleibt: Das Ausprobieren des Tricks erfolgt auf eigene Gefahr! Es ist nicht sichergestellt, dass XP auf diese Weise wirklich alle wichtigen Sicherheitsupdates erhält und viel wichtiger noch, dass diese Updates auch korrekt aufgespielt werden. Beste Lösung bleibt der Umstieg auf Windows 7 oder Windows 8!


Windows XP nach Windows 7 umziehen

Windows XP nach Windows 7 umziehen Betriebssystem/Anwendung: Windows XP, Vista

Während europäische Vista-Anwender nun offenbar doch direkt zu Windows 7 upgraden können, ist dies für XP-Anwender technisch ausgeschlossen. Jeder XP-Nutzer, der zu Windows 7 wechseln will, muss daher sein System komplett neu aufsetzen.

Mit unserem Tool UpgradeWin sparen Sie sich diese Arbeit. Es eignet sich auch für Upgrades von XP auf Vista.

Das neue Tool legt einen Umzugs-Stick an, der Ihre Dokumente, Bilder, Videos, Einstellungen und viele der installierten Anwendungen umzieht. Dafür nutzt der Stick die User State Migration Tools 4.0 (USMT 4.0) aus dem Windows Automated Installation Kit für Windows 7.

Windows® Automated Installation Kit (AIK) für Windows® 7

Das Tool benötigt .Net Framework ab Version 2.


exFat-Dateisystem auch für XP

Sie haben einen USB-Stick oder einen anderen Wechseldatenträger bekommen. Sie stecken ihn an Ihrem XP-Rechner an, können die Inhalte auf dem Datenträger aber weder nutzen noch im Explorer anzeigen. Über ein Update können Sie das erweiterte Dateisystem exFat auch unter XP nutzen.

Tipp:

Möglicherweise ist der Stick oder das Laufwerk mit Vistas neuem Dateisystem exFat (Extended File Allocation Table) formatiert. Dabei handelt es sich um ein nicht abwärtskompatibles Dateisystem, das ursprünglich von Microsoft für Windows-Mobile/CE-Geräte entwickelt, mit Vista SP1 aber auch auf Desktop-Systemen eingeführt wurde. Im Vergleich zu herkömmlichen FAT32-Dateisystemen bietet exFat einige Vorteile:Die Dateien dürfen nahezu beliebig groß sein (maximal 264 Byte) – bei FAT 32 lag die Grenze bei 4 GB. Auch die künstliche Beschränkung von FAT32-Partitionen auf 32 GB ist aufgehoben. exFat ist außerdem schneller als FAT32.

exFat für Windows XP: Um den Inhalt des Sticks unter XP einsehen und nutzen zu können, installieren Sie das Update für Windows XP, KB955704, das Sie aus dem Internet holen können. Nach einem Neustart des Rechners können Sie exFat-formatierte Medien wie jedes andere Laufwerk im Explorer nutzen. Um einen Stick selbst mit dem exFat-Dateisystem zu formatieren, klicken Sie sowohl unter Windows XP (mit KB955704) als auch unter Vista im Arbeitsplatz mit der rechten Maustaste auf das gewünschte Laufwerk und wählen „Formatieren“. Aus der Drop-down-Liste unter „Dateisystem“ wählen Sie die neue Option „exFAT“ und klicken dann auf „Starten“.

Empfehlungen: exFat sollte hauptsächlich für Flash-Speicher (USB-Sticks) eingesetzt werden. Bei herkömmlichen Festplattenpartitionen sollten Sie aufgrund der umfangreichen Sicherheitsfunktionen bei NTFS bleiben. Beachten Sie bei USB-Sticks, dass Abspielgeräte im Auto oder in der Musikanlage das neue Format in der Regel nicht beherrschen. Auch der Austausch mit Apple- und älteren Windows-Systemen ist derzeit nicht möglich. Für Linux gibt es zwar bereits einen Treiber, den Sie aber noch nicht überall voraussetzen können.


Der XP-Setup-Vollautomat

Da Windows XP das nach wie vor am meisten verwendete Betriebssystem ist, beschreiben wir die automatisierte Installation am Vorgänger von Vista. Im Prinzip funktioniert das Erstellen der automatischen Setup-DVD für Vista ähnlich, allerdings sind die Möglichkeiten dort (noch) etwas beschränkt. Wie Sie eine solche DVD erstellen, Starten wir also mit Windows XP!

Windows neu installieren zu müssen, ist wahrlich keine Freude. Schnell ist ein ganzer Tag herum, bis Sie wie gewohnt weiterarbeiten können. Doch es gibt eine Lösung: das vollautomatische Setup! Das spielt alle Patches, Updates, Treiber, Benutzerkonten, sonstige Einstellungen und sogar die Programme Ihrer Wahl selbstständig auf.

Mit diesen Tipps wird Windows einfach und schnell installiert. Was bei den Heinzelmännchen zu Köln möglich ist, können Sie auch: Lassen Sie sich das mühselige Aufsetzen des Rechners abnehmen.

Zwar ist das Betriebssystem selbst in ein oder zwei Stunden vergleichsweise schnell installiert, aber dann kommt ja noch der Rest. Die richtigen Treiber, die Updates und Patches, die persönlichen Einstellungen, all die übrige Software und noch vieles mehr.

Das alles haben Sie nicht mit Ihrer vollautomatischen Setup-CD, die Sie sich einmal erstellen. Wenn Windows dann mal wieder nicht richtig rund läuft, fällt Ihnen die Entscheidung zur Neuinstallation viel einfacher. Denn das sieht so aus:

Sie legen diese CD ins Laufwerk und booten den Rechner und gehen anschließend zur Arbeit oder besuchen Freunde. Wenn Sie wieder daheim sind, ist Windows neu installiert – garantiert vollautomatisch!

Vorbereitungen zur ersten Setup-CD

nLite erstellt anhand Ihrer Windows-XP/2000/2003-CD eine neue Installations-CD, auf Wunsch einschließlich Service Packs. Im Unterschied zur Installations-CD von Microsoft haben Sie zahlreiche Einstellmöglichkeiten, etwa bei der Wahl derjenigen Komponenten, die installiert werden. Auf Wunsch lassen Sie beispielsweise selten oder gar nicht genutzte System-Tools wie das Terminalprogramm oder Netmeeting weg und sparen dadurch jeden Menge Platz. Außerdem können Sie Treiber einbinden, die normalerweise nicht enthalten sind. Die bereinigte Installations-CD speichert das Tool als ISO-Image auf die Festplatte. Sie brauchen das Image dann nur noch mit einem beliebigen Brenn-Programm auf eine leere CD zu schreiben. Das Tool benötigt das Microsoft .NET-Framework Diese Microsoft-Komponente ist Voraussetzung für den Betrieb von nLite.

Download nLite

Wenn Sie unsicher sind, ob das NET-Framework bereits auf Ihrem PC installiert ist, klicken Sie auf "Start/Systemsteuerung/Software" und schauen in der alphabetischen Liste der installierten Software nach, ob dort das "Microsoft .net Framework" vermerkt ist. Wenn nicht, installieren Sie es jetzt. Beim Setup von nLite legen Sie die Setup- Sprache "Deutsch" fest und bestätigen alle weiteren Standardeinstellungen.

Machen Sie sich nun noch einmal klar, wie das Erstellen der neuen CD funktioniert: Als Grundlage dienen die Original-Installationsdateien von Microsoft, dann fügen Sie Treiber, Patches und Co. hinzu, ebenso wie andere Programme und nehmen dazu all die Einstellungen vor, die Sie sonst bei jedem XP-Setup neu tätigen müssten, also Seriennummer, Zeitzone, Benutzerkonten und so weiter.

nLite zeigt auf einen Blick alle grundlegenden Funktionen und Möglichkeiten der Setup-CD. Eine wichtige Frage lautet deshalb: Wo haben Sie Ihre ursprünglichen Setup-Dateien von Windows? Besitzen Sie eine Installation-CD? Liegen die Daten als Ordner "I386" irgendwo auf der Festplatte? Oder gibt es drittens auf dem Rechner irgendeine versteckte Recovery-Partition? Während Fall 1 und 2 ganz einfach zu handhaben sind, müssen Sie im Fall der Recovery- Funktion daraus erst eine "normale" Installationsscheibe erstellen.

Ihre persönliche Scheibe für XP

Damit die Setup-CD aktuell ist, binden Sie das Service Pack 3 für Windows XP ein. Starten Sie also nLite und wählen "Deutsch" für die Bedienoberfläche. Das Programm führt Sie durch alle notwendigen Schritte. Legen Sie Ihre bisherige – oder die aus der Recovery-Partition neu erstellte – Windows-XP-CD ins Laufwerk und schließen gegebenenfalls deren Oberfläche. Im ersten Fenster von nLite klicken Sie rechts auf die Schaltfläche "Suchen", wählen nun das optische Laufwerk und bestätigen mit "OK".

Es folgt ein Hinweis, dass Sie die Daten von der Scheibe erst auf die Festplatte kopieren müssen. Klicken Sie auf "OK" und legen Sie daraufhin einen Ordner auf der Harddisk fest, in den Sie die Daten kopieren: beispielsweise ein neues Verzeichnis "XP_Setup" auf dem Desktop. Verfügen Sie statt einer Setup-CD über den "I386"-Ordner auf der Festplatte, legen Sie diesen über die "Suchen"-Schaltfläche als Quellordner fest.

Sie haben die Daten jetzt auf der Festplatte, mit einem Klick auf "Weiter" gelangen Sie zum nächsten Schritt, den Import so genannter Vorlagen. Hier aktivieren Sie zunächst nur die Option links unten "Letzte Session automatisch laden" und drücken auf "Weiter". Daraufhin erscheint nLite mit einem Überblick über die vier grundlegenden Optionen: "Integrieren", "Entfernen", "Setup" und "Erstellen".

Aktivieren Sie sämtliche acht Unterpunkte, also von "Servicepack" alles bis zu "Bootfähiges ISO-Image", und bestätigen Sie mit "Weiter". Im ersten Abschnitt weisen Sie nLite an, das neueste Service Pack, Patches sowie gegebenenfalls Treiber zu laden. Speichern Sie deshalb das aktuelle Service Pack 3 für XP über die Adresse http://tinyurl.com/6zwbx5 auf Ihrem PC.

Sobald der Download abgeschlossen ist, klicken Sie im nächsten nLite-Fenster hinter der Option "Servicepack zur Integration auswählen" auf die "Suche" und wählen diesen Download aus. Es dauert einen Augenblick, bis das Service Pack 3 dekomprimiert und in die bestehenden Daten eingebunden sind. Genauso laden Sie im nächsten Schritt die neuesten Patches und Hotfixes.

Weil das Forum von german-nlite.de derzeit nicht aktuell ist, suchen Sie im Internet nach den Begriffen "nlite" und "updatepack". Zum Redaktionsschluss war die Version 3.8.9 vom September aktuell. Speichern Sie diese auf der Festplatte und klicken Sie in nLite im Fenster "Hotfixes, Updatepacks und Addons" rechts unten auf "Weiter/Einfügen".

Treiber und noch mehr einbinden

Wichtig: Wählen Sie das richtige Board sowie Betriebssystem, bevor Sie die Treiber herunterladen. Das aktuelle Service Pack sowie die neuesten Hotfixes sind integriert. Darüber hinaus bietet nLite die Möglichkeit, alle gewünschten Treiber in Ihre persönliche CD zu integrieren. Dazu raten wir auf jeden Fall, zumal Windows ohne die Chipsatztreiber gar nicht zufriedenstellend läuft. Darunter versteht man all jene Treiber, die der Hersteller des Mainboards auf seiner Seite zur Verfügung stellt: also für den Chipsatz an sich, für den integrierten Sound, das Netzwerk, eventuell die Grafik, USB-Anschlüsse und so weiter.

Schauen Sie im Handbuch Ihres Computers oder Mainboards nach, welches Board-Modell Sie genau besitzen. Beachten Sie bei der Auswahl, dass die Treiber wirklich exakt zur Hauptplatine sowie zum installierten Betriebssystem passen. Alle Treiber speichern Sie in einem bestimmten Verzeichnis, beispielsweise "Treiber" auf dem Desktop. Hierein kopieren Sie ebenfalls die Treiber für Ihren Drucker, die Grafikkarte sowie Ihre übrige Hardware.

Beachten Sie bitte, dass nLite nur Treiber als "inf"-Datei verarbeiten kann. Liegen sie dagegen als "zip"- oder "exe"-Datei vor, entpacken Sie diese zunächst mit dem Tool 7-Zip aus unserer Automatik-Suite. Dabei wird neben der "inf"-Datei noch eine Komponente mit der Endung "sys" erzeugt. Ganz einzelne Treiber lassen sich nicht auf diese Weise entpacken – hier starten Sie das Setup per Doppelklick auf die Exe-Datei und brechen die Installation nach dem Extraktionsprozess ab.

Auf diese Weise haben Sie die passende "inf" und "sys" bereits erzeugt, sodass Sie nur noch sämtliche Daten in den "Treiber"-Ordner zu kopieren brauchen. Über die nLite-Funktion "Einfügen/Ordner mit mehreren Treibern" sorgen Sie dafür, dass Sie alle benötigten Treiber in einem Rutsch einbinden. Tipp: Wer alle Treiber auf seinem PC bereits auf dem aktuellen Stand hat, kann diese mit dem Programm DriveMax von der Heft-DVD speichern und später wieder einspielen – das ist wahnsinnig praktisch.

Dazu installieren Sie das Tool und starten anschließend die Indizierung der Treiber mit einem Klick auf "OK". Nach wenigen Minuten schließen Sie mit "Finish" ab. Im ersten Fenster von Driver Max folgen Sie dem Link "Continue evaluation" und fahren mit "Driver operations/Export Drivers/Next" auf der Hauptoberfläche des Programms fort. Drücken Sie die Schaltfläche "Select all" – im Beispiel sind es 69 (!) Treiber – sowie auf "Next".

Legen Sie als Exportverzeichnis erneut den "Treiber"- Ordner fest und warten Sie, bis alle Treiber herausgeschrieben sind. Auf diese Weise haben Sie in wenigen Minuten ohne viel Zutun alle Treiber zusammen.

Schließen Sie das Programm mit "Close" und laden Sie die gespeicherten Treiber nun in nLite über die Funktion "Einfügen/Ordner mit mehreren Treibern/OK/Alles/OK". Kommt es dabei zu einem Konflikt, markieren Sie den genannten Treiber und wählen die "Textmode"-Integration.

Überflüssige Komponenten und automatisches Setup

Nicht 7, sondern 69 auf einen Streich: DriverMax kopiert alle Treiber vom System und speichert sie. Microsoft installiert Ihnen beim XP-Setup alles Mögliche auf den Rechner – ob Sie es nun benötigen oder nicht. Wir können Ihnen hier Ihre Wahl natürlich nicht abnehmen und nLite ist in der Lage, Hunderte von Diensten und Komponenten zu deaktivieren. Am schnellsten nehmen Sie eine vernünftige Auswahl vor, indem Sie in der automatisch erscheinenden "Kompatibilitätsliste" alle Funktionen außer "Media Center", "NT Backup" und "Remote Desktop" aktivieren.

Im nächsten Schritt können Sie zwar alle Komponenten einzeln auswählen, wir raten Ihnen aber, die gerade getroffene Auswahl mit einem Klick auf "Weiter" zu bestätigen. Einträge, die rot unterlegt sind, sollen Sie auf keinen Fall markieren!Daraufhin gelangen Sie zum etwas unübersichtlichen Fenster "Unbeaufsichtigte Installation".

Hier legen Sie auf der Registerkarte "Allgemein" die Option "FullUnattended" als Modus für die unbeaufsichtigte Installation fest und tippen daneben Ihre Seriennummer ein – nur so lässt sich die neue XP-CD vollautomatisch installieren. Ebenfalls in diesem Register können Firewall und Ruhezustand deaktiviert werden – das ist wieder Ihre Wahl. Auf der Registerkarte "Benutzer" tragen Sie gegebenenfalls Ihre Benutzerkonten mitsamt Passwörtern ein.

Bei "Netzwerk-ID" übernehmen Sie die bisherigen Einstellungen, damit Ihr PC nach dem Reboot gleich wieder im Netzwerk erkannt und richtig eingebunden ist. Wichtig ist schließlich noch die Option "Anzeige", wo Sie Bildschirmauflösung und Ähnliches definieren. Kontrollieren Sie im nächsten Schritt nochmals alle Einstellungen. Unser Tipp an dieser Stelle:

Das können Sie später alles noch mit einer zweiten, "verbesserten" Installations-CD nachholen – jetzt erstellen Sie erst einmal die erste mit "Weiter/Ja" fertig! nLite verarbeitet daraufhin die Setup-Dateien, passt die Komponenten an, übernimmt Ihre persönlichen Einstellungen und integriert die Treiber.

Das nimmt einige Minuten in Anspruch. Sie haben es fast geschafft. Im letzten Assistentenschritt ändern Sie den Modus links oben auf "Direktes Brennen", legen einen CD-Rohling ein, bestätigen mit "Brennen/Ja". Übersteigt die Datenmenge wegen der eingebundenen Treiber die Größe von 700 MByte, erhalten Sie eine Fehlermeldung.

In diesem Fall legen Sie einfach eine DVD ins Laufwerk – das Setup damit funktioniert auch für Windows XP. Am Schluss bestätigen Sie letztmalig (!) mit "Weiter", schließen das Programm und fertig ist Ihre Installations-CD.

Weitere Wunschprogramme auf der Installations DVD einbinden

Im Feld "Unbeaufsichtigter Modus" muss die Funktion "Full Unattended" ausgewählt sein, damit das Setup tatsächlich vollautomatisch läuft. Ihre erste individuelle Setup-CD mit allen Aktualisierungen, persönlichen Einstellungen und vielem mehr haben Sie jetzt fertig. Damit sparen Sie sich bei der Neuinstallation von Windows XP schon einmal Stunden. Und zwar bei jedem neuen Setup. Noch schöner wäre es, wenn Sie Ihre Wunschprogramme in die Setup-Scheibe eingebunden hätten, sodass diese zusammen mit dem neuen Windows gleich startbereit wären. Auch das ist kein Problem!

Auf der Seite www.winaddons.com/nlite-addons stehen Hunderte kostenloser Programme in einem Format bereit, dass sie sich gleich in die XP-Setup-CD integrieren lassen: von Ad-Aware gegen Spyware bis zum Zoom Player für Videos. Wie das in der Praxis funktioniert, erklären wir am Beispiel des kostenlosen Office- Pakets Open Offices.

Klicken Sie in der alphabetischen Liste auf den Eintrag Ihrer Wahl gefolgt vom Download. Speichern Sie das fix und fertige selbstextrahierende Cab-Archiv in einem Ordner, den Sie "Zusatzprogramme" nennen.

Über die Add-Ons-Funktion können Sie Programme in die automatische XP-Installation einbeziehen. Genauso verfahren Sie mit der übrigen Software, die Sie gleich aufspielen lassen möchten. Um diese Software in die Setup-CD einzubinden, starten Sie erneut nLite, bestätigen Sie dreimal mit "Weiter", bis Sie zu der Vorlagenliste gelangen. Hier markieren Sie die letzte Session, achten Sie auf Datum und Zeit! Nach Klicks auf "Laden/Weiter". aktivieren Sie gegebenenfalls wieder die Integrationsoption "Hotfixes, Updatepacks und Addons".

In diesem Assistentenschritt klicken Sie rechts unten auf "Einfügen" und laden die zuvor gespeicherten Cab-Dateien der Programmpakete. Alles Weitere kennen Sie bereits. Seien Sie nicht überrascht, wenn bei vielen ausgewählten Programmen zwischenzeitlich scheinbar nichts passiert. nLite arbeitet sehr zuverlässig alle Aufträge ab.

Am Schluss muss nun in jedem Fall ein DVD-Rohling her, denn mit der zusätzlichen Software passt das alles keinesfalls mehr auf eine CD. Auf diese Weise lässt sich selbstverständlich nur kostenlose Software integrieren. Schließlich würde allein die Bereitstellung eines Original-Office- Pakets von Microsoft gegen das Urheberrecht verstoßen. Doch keine Sorge, denn selbst das ist möglich – wenngleich etwas aufwendiger.

Die Alternativen zur Setup-CD

"Warum Windows neu installieren?", fragen Sie zu Recht. Weil es mit der automatischen Setup-CD beziehungsweise -DVD so einfach ist! Trotzdem möchten wir Ihnen zwei Alternativen nicht verschweigen. Zum einen statten viele PC-Hersteller Ihre Geräte mit einer so genannte Recovery- DVD oder -Partiton aus. Das hat den Vorteil, dass Sie das System nach einem Windows-Crash wieder in den Auslieferungszustand zurücksetzen können.

Allerdings bedeutet dies gleichzeitig, dass Sie sich damit auf dem Stand der PC-Produktion befinden: Alle neuen Updates, Hotfixes, Treiber, Service Packs und so weiter fehlen. Wichtig ist außerdem, vor dieser Radikaloption Ihre persönlichen Daten extern zu sichern. Denn viele Systeme überschreiben alles auf der Festplatte. Also auch eine zweite Daten-Partition, die Sie erst nachträglich erstellt haben.

Möglichkeit 2 heißt: System-Image. Damit speichern Sie dauerhaft eine komplette Festplatten-Partition und damit Windows samt aller Einstellungen. Wenn Sie mit Ihrem derzeitigen System zufrieden sind, stellt das Image eine gute Alternative dar. Dazu bieten wir Ihnen mit DriveImage XML ein vollwertiges Sicherungsprogramm.

Mini-Workshop Persönliche Einstellungen sichern und Übertragen

Haben Sie Ihre persönlichen Daten gesichert, wählen Sie beim Überträgen die schnelle "Einstellungen"-Option. Das Tool nLite ist wirklich mächtig, allerdings kann es nicht Ihre persönlichen Einstellungen für den Internet Explorer, den Windows Media Player, Outlook Express, die Desktop-Anordnung oder auch Microsoft Office in die automatische Windows-CD übernehmen. Das lässt sich aber schnell mit zwei Assistenten von Microsoft nachholen.

1. Der Microsoft Übertragungsassistent

Um diese Einstellungen zu speichern und nach der Neuinstallation von XP wieder einzuspielen, klicken Sie auf Ihrem PC auf "Start/Alle Programme/ Zubehör/Systemprogramme/ Übertragen von Dateien und Einstellungen": Der Übertragungsassistent startet.

Im ersten Schritt ändern Sie die Voreinstellung in "Quellcomputer", wählen als Übertragungsmethode "Anderer Datenträger" und legen ein beliebiges Zielverzeichnis fest. Wenn Sie bereits Ihre persönlichen Daten auf einer externen Festplatte oder auf einer Daten-Partition, die beim Aufspielen von XP nicht überschrieben wird, gespeichert haben, wählen Sie zum Übertragen die "Einstellungen". Die Daten sind in wenigen Sekunden zusammengefasst. Speichern Sie sie beispielsweise auf einen USB-Stick.

Das Einspielen der Office-Einstellungen ist genauso einfach wie das Speichern.

2. Die persönlichen Office- Einstellungen

Für Office XP, 2003 und 2007 hält Microsoft einen weiteren Assistenten bereit. Dazu schließen Sie sämtliche Office-Anwendungen und starten den Assistenten über "Start/Alle Programme/(Microsoft Office/) Microsoft Office Tools/Assistent zum Speichern eigener Einstellungen". Bestätigen Sie zweimal mit "Weiter". Bei Office XP wählen Sie in einem Zwischenschritt noch die Option "Einstellungen in einer Datei speichern". Über die Schaltfläche "Durchsuchen" bestimmten Sie den Speicherort, bevor Sie mit einem Klick auf "Fertig stellen" den Export aller Office-Einstellungen starten.

3. Alle Einstellungen wieder einspielen

Das Einspielen der beiden Einstellungsdaten nach der Neuinstallation von Windows XP erfolgt ganz analog. Beachten Sie bitte, dass Sie zuerst das Office-Paket installieren und erst danach die OPS-Datei über den Office-Assistenten importieren.

Setup-DVD für Vista

Download vLite

Im Prinzip lässt sich – ähnlich wie für Windows XP – auch für Vista eine automatische und angepasste Installations-DVD erstellen. Allerdings bietet dieses Tool vLite bei weitem nicht all die Funktion wie nLite für Windows XP.

Nichtsdestotrotz können Sie mit der aktuellen Version 1.2 Windows-Programme wie beispielsweise die Windows Sidebar, das Media Center oder den Internet Explorer schon von der Installation ausschließen sowie viele andere Programme hinzufügen.


Vista kaufen - XP Pro geschenkt

Auch nach dem 30.6 wird Windows XP erhältlich sein: Möglich macht es das Downgrade-Recht, das Käufer von Windows Vista Ultimate und Business in Anspruch nehmen können, um zugleich auch eine Lizenz für Windows XP Professional zu erwerben. Diese Möglichkeit wird beispielsweise auch Dell anbieten, worüber wir kürzlich berichteten. Zu diesem Thema erreichte uns mittlerweile auch ein offizielles Statement von Dell, mit genaueren Details.

Die so genannten "Downgrade-Rights" gewährt Microsoft allen Käufern von Windows Vista Ultimate und Windows Vista Business. Dadurch, dass auch Windows Vista Ultimate einbezogen wird, ist dies nicht nur für Geschäftskunden, sondern auch für Endanwender interessant, die zur besten Variante von Windows Vista greifen wollen.

Downgrade-Rechte bei Dell

Dell bietet diese Möglichkeit beispielsweise bei Rechnern der Serie Dell Latitude oder Dell Vostro an. Zugleich offeriert der Hersteller seinen Kunden aber auch einen Extra-Service. "Dell bietet seinen Kuden, die diesen Downgrade nicht selbst vornehmen möchten, zusätzlich den optionalen Service an, dies für sie auf Wunsch zu übernehmen", erläutert Dell gegenüber der Computerhilfe. Das bedeutet: Auf den Systemen wird ab Werk Windows XP Professional installiert und zugleich erhält der Kunde auch Windows Vista Business oder Ultimate auf einer DVD inklusive einer Lizenz dafür. Als Beispiel für diese Möglichkeit nennt Dell uns gegenüber diesen Rechner der Vostro-Familie. Dell bietet den Rechner im Grundpreis mit Vista Home Basic an. Wünscht der Anwender das Betriebssystem Windows Vista Business, so fällt ein Aufpreis von 50 Euro an. Bei der Wahl von Windows Vista Ultimate beträgt der Aufpreis 100 Euro. In diesen Fällen erhält der Anwender zwar den Rechner mit einem der beiden Betriebssysteme, allerdings ohne eine Windows-XP-Lizenz via Downgrade-Rights. Wer Windows XP Professional wünscht, beispielsweise, weil er vorerst XP weiter nutzen und erst später auf Vista upgraden möchte, der hat die Möglichkeit, den betreffenden Rechner inklusive vorinstalliertem Windows XP Professional und zusätzlich Windows Vista Business beziehungsweise Windows Vista Ultimate zu erwerben. Auch hier fallen für das jeweilige Vista-Betriebssystem der Aufpreis von 50 Euro (Business) beziehungsweise 100 Euro (Ultimate) an. Der Anwender erhält das jeweilige Vista als DVD inklusive Lizenz mit dem Rechner mitgeliefert. Den Service der Vorinstallation von Windows XP Professional wird seitens Dell mit einer Gebühr von 15 Euro berechnet. Unterm Strich erhält der Kunde also für 65 beziehungsweise 115 Euro einen Rechner mit Lizenzen für zwei Betriebssystemen.

Dell bietet Downgrade auch für Endanwender an

Interessant ist das Ganze auch für Endanwender, denn Dell bietet die Downgrade-Möglichkeit zwar nicht bei allen Systemen an, aber auch nicht nur ausschließlich bei seinen für Business-Kunden gedachten Modellen: So findet sich die Downgrade-Möglichkeit beispielsweise auch bei Modellen der XPS-Gaming-Familie, wie beispielsweise diesem XPS-630-Rechner. Standardmäßig wird dieser Rechner mit Windows Vista Home Premium ausgeliefert. Wer den Rechner mit vorinstalliertem Windows Vista Ultimate erwerben möchte, der zahlt einen Aufpreis in Höhe von 110 Euro. In Verbindung mit XP erhöht sich dieser Aufpreis um 25 Euro auf 135 Euro: Dafür wird der Rechner inklusive vorinstalliertem XP Professional und Vista-Ultimate-DVD (und Vista-Lizenz) ausgeliefert. Festzuhalten bleibt aber: Eine Möglichkeit, bei Dell einen Rechner mit vorinstalliertem Vista (Business/Ultimate) zu erwerben, dem ein Medium für Windows XP Professional inklusive Lizenz beiliegt, gibt es nicht. Dell erläutert auf dieser deutschsprachigen Website die genaueren Details zu dem Downgrade-Service.

Downgrade-Rechte: Definition von Microsoft

Microsoft unterscheidet bei den Downgrade-Rechten nicht zwischen Unternehmens- und Endkunden. Was Unternehmenskunden angeht, heißt es seitens Microsoft: "Unternehmenskunden, die PCs mit Windows Vista Business oder Windows Vista Ultimate über Volumenlizenzabkommen inklusive Enterprise Agreements oder vorinstallierte PCs erworben haben, besitzen Downgrade-Rechte auf Windows XP Professional, Windows XP Tablet PC Edition und Windows XP Professional x64 Edition. Dabei müssen sie aber bereits ein originales Windows XP Wiederherstellungs-Medium besitzen." Dieses "Wiederherstellungs-Medium" von Windows XP müssen auch Privatkunden besitzen, um von ihrem Downgrade-Rechten Gebrauch zu machen. Gegenüber der Computerhilfe erläutert Microsoft: "Für Privatkunden stellt sich die Situation folgendermaßen dar: Sie kaufen sich einen mit Windows Vista Business oder Ultimate vorinstallierten PC und spielen zu Hause ein originales Windows XP Wiederherstellungs-Medium auf." Durch dieses Prozedere gelangt der Privatanwender also über den Kauf von Windows Vista Business/Ultimate in den Besitz einer Lizenz für Windows XP Professional, die er auf dem mit Vista erworbenen Rechner nutzen kann, bis er sich zum Wechsel auf Windows Vista entscheidet.

Das Ganze ist allerdings kompliziert, denn es setzt voraus, dass der Anwender im Besitz des besagten "Wiederherstellungs-Medium" für Windows XP ist. Das dürfte in vielen Fällen nicht der Fall sein, daher empfiehlt Microsoft: "Deutlich einfacher haben es Privatkunden jedoch mit einer Systembuilder-Lizenz für XP, die bis zum 31.01.2009 erhältlich ist."


Windows XP: Benutzerkonten deaktivieren

Sie möchten ein Benutzerkonto vorübergehend deaktivieren, so dass eine Anmeldung nicht mehr möglich ist. Löschen möchten Sie es nicht, da Sie es später wieder nutzen wollen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.

Problem:

Sie möchten ein Benutzerkonto vorübergehend deaktivieren, so dass eine Anmeldung nicht mehr möglich ist. Löschen möchten Sie es nicht, da Sie es später wieder nutzen wollen.

Lösung:

Die grafische Benutzerführung bietet keine Möglichkeit, ein Konto vorübergehend abzuschalten. Über die Kommandozeile klappt es so: Melden Sie sich mit Administratorrechten an. Öffnen Sie ein Fenster der Eingabeaufforderung, und geben Sie folgenden Befehl ein:

net user <Benutzername> /ACTIVE:NO

Das Konto ist jetzt inaktiv und taucht weder auf der Willkommensseite, noch in der Verwaltung der Benutzerkonten auf. Vorhanden ist es aber noch: Die Daten und Einstellungen des Kontos bleiben erhalten.

Mit dem Befehl:

net user <Benutzername> /ACTIVE:YES

können Sie das Konto wieder aktivieren. Die Eingabe von „Net user“ ohne Parameter zeigt übrigens eine Liste aller Benutzer des Systems an. Aus der Liste wird ersichtlich, dass Windows neben Gast und Administrator noch weitere Standardkonten hat: Das ist zum einen der „Hilfeassistent“, der für den Remote-Desktop, also die Fernsteuerung, nötig ist; zum anderen finden Sie einen Account mit dem Namen „SUPPORT_388945a0“. Dieser ist für den Microsoft-Support gedacht und kommt nur über das „Hilfe- und Supportcenter“ zum Einsatz. Falls .NET Framework installiert ist, existiert außerdem ein Benutzer „ASPNET“. Die Konten verfügen nur über ein Minimum an Privilegien, stellen also kein großes Risiko dar.


Kompletter Umzug des eigenen Profils

Windows 2000 und XP legen alle Daten eines bestimmten Benutzers in seinem lokalen Profil-Ordner ab. Standardmäßig liegt der auf der Systempartition im Verzeichnis "\Dokumente und Einstellungen" und trägt jeweils den Namen des Benutzerkontos. Neben Benutzerdaten wie "Eigene Dateien", Favoriten, Desktop oder Startmenü erhält er unter anderem die Registry des Benutzers sowie weitere Einstellungen für System und Anwendungen. Mit der Zeit wächst der Profil-Ordner zu einem Monstrum heran, das die Systempartition ausfüllen kann. Außerdem sollten nach alter Schule Daten und System immer auf unterschiedlichen Partitionen liegen. So könnten Sie Ihr System beispielsweise ohne Datenverlust neu aufsetzen. Wir erklären Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.

Problem:

Windows 2000 und XP legen alle Daten eines bestimmten Benutzers in seinem lokalen Profil-Ordner ab. Standardmäßig liegt der auf der Systempartition im Verzeichnis "\Dokumente und Einstellungen" und trägt jeweils den Namen des Benutzerkontos. Neben Benutzerdaten wie "Eigene Dateien", Favoriten, Desktop oder Startmenü erhält er unter anderem die Registry des Benutzers sowie weitere Einstellungen für System und Anwendungen. Mit der Zeit wächst der Profil-Ordner zu einem Monstrum heran, das die Systempartition ausfüllen kann. Außerdem sollten nach alter Schule Daten und System immer auf unterschiedlichen Partitionen liegen. So könnten Sie Ihr System beispielsweise ohne Datenverlust neu aufsetzen.

Lösung:

Jeder Profil-Ordner ist über eine Vielzahl von Verweisen aus der Registry an das System angekoppelt. Zudem greift ein laufendes Windows ständig auf die Registry des Benutzers zu. Deshalb bricht der Vorgang auf halber Strecke ab, wenn Sie den Profil-Ordner einfach mit dem Explorer an eine andere Stelle verschieben. Aus diesem Grund würde ein Teil der Verweise ins Leere deuten, so dass Windows nicht mehr läuft.

Mit unserem Script ProfileMove.HTA ziehen Sie den Profil-Ordner mit ein paar Klicks um. Nach dem Aufruf ermittelt die HTA-Anwendung zunächst das Profil-Verzeichnis des aktuell angemeldeten Benutzers. Wählen Sie dann über die Schaltfläche ">>" den neuen Zielordner für das Profil aus. Beachten Sie dabei, dass der Inhalt des bestehenden Profil-Ordners in das neue Zielverzeichnis kopiert wird und nicht etwa der Profil-Ordner selbst. Wenn Sie außerdem die Klickbox vor "Registry-Zweige sichern" aktiviert lassen, werden die bisher geltenden Verweise aus der Registry vor deren Änderung gesichert. So können Sie den Urzustand wiederherstellen, falls etwas schiefgeht.

Schließen Sie spätestens jetzt alle offenen Anwendungen, und klicken Sie auf "Kopieren", um den Vorgang zu starten. Unser Tool kopiert zunächst alle ungesperrten Dateien und legt für die gesperrte Registry parallel eine Batchdatei an (pcwMProf.BAT), die Sie später in der Wiederstellungskonsole aufrufen. Dann passt das Script die Verweise in der Registry an. Dabei ermittelt es unter anderem den SID (Security Identifier) des Benutzers (rechts) und passt im Schlüssel

"Hkey_Local_Machine\Software\Microsoft\ Windows NT\CurrentVersion\ProfileList\<SID>"

den Eintrag "ProfileImagePath" an, um dem Benutzer seinen neuen Ordner zuzuweisen. Sobald das Script seine Arbeit erledigt hat, legen Sie Ihre Windows-CD ein und klicken im Script auf "Ja", um das System von CD zu starten. Nach dem Booten wählen Sie im Setup-Dialog <R>, um die Wiederherstellungskonsole zu aktivieren. Nachdem Sie das Kennwort des Administrator-Kontos eingegeben haben, gelangen Sie auf den Prompt. Hier geben Sie den Befehl

batch c:\windows\pcwMProf.bat

ein. Mit der vom HTA-Script vorbereiteten Batchdatei wird in den meisten Fällen die Benutzer-Registry kopiert. Falls Sie hier jedoch vier Mal die Fehlermeldung "Zugriff verweigert" erhalten, müssen Sie die Registry von Hand kopieren. Danach geben Sie "exit" ein, um das System neu zu starten. Benennen Sie nun Ihren alten Profil-Ordner um, und probieren Sie anhand von Anwendungen wie Office und Internet Explorer aus, ob die Verweise zu den neuen "Eigenen Dateien" und Favoriten stimmen. Außerdem können Sie ein Kommandozeilen-Fenster öffnen und dort den Befehl "set" eingeben. Hinter der Variable "Userprofile" sollte der neue Profil-Ordner stehen.

Nachdem Sie einige Zeit fehlerfrei mit Ihrem neuen Profil gearbeitet, können Sie den alten Profil-Ordner komplett löschen.

Es treten Probleme auf, und Sie möchten Ihr altes Profil wiederherstellen? Dann geben Sie dem alten Ordner wieder den ursprünglichen Namen und importieren jeweils per Doppelklick die drei REG-Dateien, die das Script zuvor im eigenen Ordner gesichert hat.


10 Tipps gegen Windows-Systemprobleme

Tabus, Rätsel, Ärgernisse: Windows vernebelt wichtige Funktionen und nervt durch pseudo-intelligente Willkür. Wir räumen für Sie die lästigsten Schwachpunkte und Nervereien des Systems aus - die passenden Gratis-Tools liefern wir gleich mit.

Kann Windows im laufenden Betrieb die Registry sichern? Wie leere ich den Verlaufs-Ordner und lösche andere temporäre Daten zuverlässig? Wie kriege ich unter XP Home eine sichere Regelung der Benutzerrechte? Wie bekomme ich Service Pack 2 nach einer Neu-Installation? Solche Fragen lesen wir ständig in Mails und im Web. Manche Probleme klingen einfach - dennoch müsste man für die Lösung richtig Geld für spezialisierte Tools ausgeben. Wir haben einige brisante Windows-Probleme gründlich recherchiert und erklären die Hintergründe. Vor allem aber ging es uns um komfortable und kostenlose Lösungen. So erhalten Sie zum Beispiel Einblicke in die inneren Zusammenhänge von Dateizuordnungen und Ordneransichten. Sie bekommen von uns entwickelte Programme, mit denen Sie unter anderem die Registry unter Windows sichern oder jeglichen temporären Datenmüll wirklich von Ihrem System verbannen. Wir verraten, wie Sie alle Sicherheitsrichtlinien auf Werkseinstellung zurücksetzen - und wie Sie Ihr Windows XP Home (fast) in ein XP Pro verwandeln. Das Werkzeug, das Sie brauchen, finden Sie entweder als Bordmittel im System

1. Sicherung im laufenden Betrieb vornehmen

Windows 2000/XP: Registry (Level 2)

Problem: In der Registrierdatenbank speichert Windows fast alle wichtigen Daten der System- und Software-Konfiguration. Wenn sie durch einen Absturz, Festplattendefekt oder Virenbefall beschädigt wird, funktionieren Programme nicht mehr, im schlimmsten Fall lässt sich Windows nicht mehr starten. Windows XP und 2000 verfügen von Haus aus bereits über einige Sicherungsoptionen für die Registrierdatenbank, etwa Ntbackup oder die Systemwiederherstellung (nur XP). Mit beiden lässt sich die Registry aber nur wiederherstellen, wenn Windows noch läuft. Über die Export-Funktion von Regedit ist ebenfalls eine Sicherung möglich. Dieser Weg eignet sich allerdings genauso wenig zur Wiederherstellung, denn beim Importieren ergänzt Regedit die bestehende Datenbank nur durch die zuvor exportierten Daten, löscht aber dabei keine Schlüssel und Werte. Sie bekommen also nicht wieder den Systemzustand wie vor der Panne. Ideal wäre es daher, selbst eine Sicherung der Registrierungsdateien anzulegen. Das funktioniert jedoch nicht, weil Windows diese im laufenden Betrieb sperrt.

Lösung: Die einzige Möglichkeit, mit Windows-Bordmitteln eine Komplettsicherung der Registry vorzunehmen, führt über die Wiederherstellungskonsole. Sie starten sie dazu über die Windows-Installations-CD oder richten sie mit dem Befehl "winnt32/cmdcons" aus dem Verzeichnis "i386" der CD ein. Danach melden Sie sich an und wechseln mit
cd system32\config
in das Verzeichnis mit der Registry. Mit "copy" kopieren Sie die Registry in ein anderes Verzeichnis. Dazu sind lauter einzelne Copy-Befehle notwendig, weil der Befehl in der Wiederherstellungskonsole keine Platzhalter unterstützt. Um die Registry zu rekonstruieren, gehen Sie den umgekehrten Weg und kopieren die Dateien wieder nach "system32\ config".

Auf Kommandozeile: pcwRegBack speichert die Registry in einen Unterordner mit Datums- und Zeitangabe

Erfahrungsgemäß ist diese Methode viel zu unkomfortabel, um zu regelmäßigen Backups einzuladen. Wir bieten Ihnen mit unserem Tool pcwRegBack eine attraktive Alternative. Das Programm dient zum Sichern der Registrierdatenbank unter einem laufenden Windows 2000 oder XP. Nach der Installation von CD finden Sie im Zielverzeichnis das Kommandozeilen-Tool pcwReg Back und pcwRegBack GUI für die grafische Oberfläche. Damit Sie das Programm nutzen können, müssen Sie Administratorrechte besitzen. Um eine Sicherung durchzuführen, rufen Sie pcwRegBack auf der Cmd-Kommandozeile mit dem Parameter /b auf. In pcwRegBackGUI müssen Sie nur auf "Start" klicken. Beide Programme legen die Backups in jeweils eigenen Ordnern mit Datum und Uhrzeit unterhalb des Installationsverzeichnisses an. Sie sichern die Dateien Default, Sam, Security, Software und System aus %windir%\system32\config, ferner die Ntuser.DAT und UsrClass.DAT des gerade angemeldeten Benutzers.

Für eine Komplettsicherung der Registry müssen Sie noch manuell die unterhalb von "Dokumente und Einstellungen" liegenden Dateien Ntuser.DAT der übrigen Benutzer sichern. Die UsrClass.DAT liegt jeweils unter "\Dokumente und Einstellungen\<Benutzer>\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Microsoft\Windows". Diese Dateien sind nicht gesperrt und können daher einfach per Explorer kopiert werden. Damit das Programm den Security-Zweig der Registry speichern kann, erlaubt es Administratoren den Vollzugriff auf "Hkey_Local_Machine\Security". Standardmäßig hat hier nur die Gruppe "System" Zugriff. Die Änderung der Rechte sollte keine Probleme verursachen. Wenn Sie trotzdem die Zugriffsrechte danach wieder in den Originalzustand versetzen möchten, ändern Sie die Berechtigungen per Regedit über die Eigenschaften des Schlüssels.

Sind auf Ihrem PC zahlreiche Programme installiert, enthält der Registry-Zweig "Hkey_Local_Machine\Software" sehr viele Schlüssel und Werte. Die Sicherung der Datei "Software" dauert in diesem Fall bis zu mehreren Minuten, und die CPU-Last liegt bei 100 Prozent. Das System reagiert dann kaum noch und scheint eingefroren zu sein. Aber keine Sorge: Nach dem Speichern der Dateien arbeitet der Rechner wieder normal. Hinweis: Nach einen Klick auf "Stop" oder "Beenden" führt das Programm die Sicherung des Schlüssels, den es gerade bearbeitet, bis zu Ende durch. Erst danach beendet es seine Arbeit.

2. Verlauf & Co.: Alle Spuren löschen mit einem Klick

Windows 2000/XP (Level 2)

Problem: Für das Entfernen von Benutzerspuren und lästigen temporären Daten bietet Windows die "Datenträgerbereinigung" Cleanmgr.EXE. Die können Sie zwar mit "cleanmgr /sageset:1" vorkonfigurieren und dann mit dem Link "cleanmgr /sagerun:1" automatisch auf alle lokale Festplatten loslassen. Die Gründlichkeit dieser Säuberung wird aber nicht jeden befriedigen. Viele temporäre Dateien bleiben ebenso unberücksichtigt wie die Registry insgesamt. Fürs Beseitigen der Spuren von Internet-Aktivitäten und der Systemnutzung eignet sich das Windows-Programm aber nicht. Als besonders hartnäckig erweisen sich der "Verlauf" und die sonstigen Indexdateien des Internet Explorers. Richtig ärgerlich: Cleanmgr entfernt zwar die (sichtbaren) Einträge im Browser, die Indexdateien mit den URLs bleiben aber erhalten.

Schlussmeldung von pcwCleaner: Nach der Säuberungsaktion werden die Dienste und der Explorer neu gestartet

Lösung: Das Problem lässt sich über Eraser-Programme beheben - diese kosten allerdings Geld. Es genügt aber auch eine einfache Batchdatei und radikales Löschen mit dem Delete-Befehl - man muss nur zuvor die Prozesse und Dienste stoppen, die diese Indexdateien blockieren. Bis Windows 2000 geht es bei solchen Aufräumaktionen lediglich um den Explorer und Internet Explorer, bei Windows XP kommen einige Dienste hinzu. Hier war einiges an Recherche nötig, um sie vollständig zu identifizieren (Web-Client, Lmhosts, Spooler, unter XP Home zusätzlich Ssdpsrv).

Um Ihnen diesen Aufwand zu ersparen, haben wir alle notwendigen Eingriffe im Script pcwCleaner.VBS zusammengefasst. Nach einigen Klicks stellt es nach Ihren Bedürfnissen eine Säuberungsbatch zusammen, die dann die gewünschten Systemstellen entrümpelt. Die notwendigen Prozesse und Dienste beendet sie dazu automatisch und startet sie nach getaner Arbeit wieder. Kopieren Sie das Script pcwCleaner in einen beliebigen Ordner, starten Sie es per Doppelklick, und beantworten Sie sorgfältig die nachfolgenden "Ja/Nein"-Fragen. Auf Basis Ihrer Antworten entsteht dann das Script mit den notwendigen Löschbefehlen. Neben temporären Dateien auf allen lokalen Laufwerken, Recent-Links und Daten im Temp-Ordner können Sie alle Cache-Daten des Internet Explorers sowie diverse MRU-Listen des Explorers entsorgen.

Die fertig gestellte pcwCleaner.BAT finden Sie im Konto-Ordner des aktuellen Users. Sie können sie bei Bedarf auch manuell editieren. Die Löschaktion lässt sich entweder über das VB-Script oder direkt durch Starten der Batchdatei aufrufen. Diese enthält alle Löschbefehle einschließlich der Registry-Zugriffe. Das Script dient in erster Linie zum einfacheren Erstellen der Batch. pcwCleaner läuft nur unter Windows 2000 und XP (mit dem Kommandointerpreter Cmd.EXE). Das liegt daran, dass Command.COM unter Windows 98/ME einige der verwendeten Batchbefehle nicht kennt. Mit etwas Know-how lässt sich die Batchdatei aber mit wenig Aufwand für die älteren Windows-Systeme umstellen. Wichtig: Zum vorübergehenden Beenden des Explorers und gegebenenfalls des Internet Explorers benötigt pcwCleaner unsere pcwKill.EXE . Sorgen Sie deshalb dafür, dass die Datei irgendwo im Systempfad liegt - also etwa im Windows-Verzeichnis oder unter \System32.

3. Mehr Sicherheit: Aus XP Home wird Pro

Windows XP Home (Level 3)

Problem: In Windows XP Home fehlen einige wichtige Funktionen aus der Pro-Version - etwa die Registerkarte "Sicherheit" in den Eigenschaften von Dateien und Ordnern, über die sich die NTFS-Zugriffsrechte vergeben lassen. Auch die Klickbox zum Verschlüsseln von Dateien über EFS wurde ausgegraut. Diese und einige weitere Funktionen wären aber auch für Heimanwender nützlich.

Lösung: Viele der fehlenden Funktionen sind in XP Home technisch vorhanden. Microsoft hat jedoch die Schnittstellen absichtlich deaktiviert. Prominentestes Beispiel ist die Registerkarte "Sicherheit". Wenn Sie XP Home im abgesicherten Modus starten und dort mit der rechten Maustaste die "Eigenschaften" einer Datei oder eines Ordners wählen, ist diese Registerkarte vorhanden und voll funktionsfähig.

XP Prome: Sobald der Eintrag „Personal“ einer Home-Installation entfernt ist, entsteht praktisch ein XP Pro

Es gibt aber einen Weg, XP Home gründlicher in eine Pro-Version umzuschalten. Eigentlich definiert ein einziger Eintrag in der Registry die Identität des Systems als "Home" oder "Pro". Dieser Eintrag lässt sich allerdings im laufenden Betrieb nicht ändern, da er vom System geschützt wird - von "außen" ist dieser Eingriff jedoch kein Problem. Am einfachsten nutzen Sie für diese Änderung die Microsoft-Sicherheits-CD auf der Basis eines Windows-PE-Systems,Starten Sie damit Ihr System neu, und geben Sie anschließend im Kommandointerpreter Cmd.EXE "regedit" ein. Markieren Sie im Registry-Editor den Schlüssel "Hkey_Local_Machine", und klicken Sie auf "Datei, Struktur laden". Danach suchen Sie in Ihrer XP-Home-Installation den Ordner %windir%\ System 32\Config und wählen dort die Datei "SYSTEM" aus, um den System-Zweig Ihrer Registry einzulesen. Geben Sie als Schlüsselnamen irgendeinen Namen an, beispielsweise "RemoteSys". Die Struktur ist nun in die Windows-PE-Registry eingehängt. Öffnen Sie jetzt den Schlüssel "Hkey_Local_Machine\RemoteSys\ControlSet001\Control\ProductOptions", und doppelklicken Sie anschließend auf die mehrteilige Zeichenfolge "Product-Suite". Löschen Sie den Eintrag "Personal" heraus, und lassen Sie den leeren Eintrag stehen. Nun schließen Sie Regedit und starten das normale System wieder neu. Sobald XP Home läuft, starten Sie hier erneut Regedit und öffnen den Schlüssel "Hkey_Local_Machine\System\CurrentControlSet\Control\Lsa".
Setzen Sie hier den Wert des DWORD-Eintrags "forceguest" auf "0". Anschließend müssen Sie Ihren Rechner erneut starten. Das geänderte Windows XP Home enthält nun die Registerkarte "Sicherheit", schützt Dateien mit der NTFS-eigenen Verschlüsselung EFS, bietet im Befehlszeilen-Programm Runas.EXE den Schalter /savecred und vieles mehr. Systemdateien wie der Gruppenrichtlinien-Editor Gpedit.MSC, der Netware-Client oder Kommandozeilen-Tools wie Tasklist. EXE und Taskkill.EXE fehlen aber natürlich weiterhin.

Home oder Pro? Die Systemeigenschaften sagen „Home“, dennoch verfügt das System über Funktionen von XP Pro

4. Fensterelemente und Schriften größer darstellenTFT-Monitor (Level 2)

Problem: Während Röhrenmonitore stufenlos interpolieren und daher bei jeder Auflösung ein scharfes Bild bieten, sollten TFT-Monitore immer mit der passenden physikalischen Auflösung arbeiten. In der Regel ist das zugleich diejenige, die der Monitor als maximale Bildschirmauflösung unter "Eigenschaften von Anzeige" anbietet. Nur dann ist das Bild wirklich scharf, andernfalls muss der Monitor die physikalisch vorhandenen Pixel auf eine niedrigere Anzahl interpolieren, und die Wiedergabe wirkt verschmiert. Wenn Sie nun aber etwa einen 17-Zoll-TFT-Monitor auf die typischen 1280 x 1024 Pixel eingestellt haben, werden die Schriftarten und die Fensterelemente sehr klein. Sie können zwar über die Registerkarte "Darstellung" größere Fonts auswählen, das wirkt sich aber nicht auf alle Teile von Windows aus.

Sämtliche GUI-Elemente größer: Mit Hilfe eines höheren dpi- Werts passen Sie Windows an eine hohe Auflösung an

Lösung: Es gibt einen Weg, die Darstellung der Fonts und anderer GUI-Elemente zu vergrößern, ohne die Auflösung umzustellen. Dazu erhöhen Sie den dpi-Wert (dots per inch, Pixel pro Zoll) für die Anzeige. Sie finden diese Option, wenn Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop klicken, "Eigenschaften" wählen und auf der Registerkarte "Einstellungen" auf den Button "Erweitert" klicken. Standardmäßig sind dort 96 dpi eingestellt. Als weitere Voreinstellung finden Sie "Groß (120 dpi)", Sie können den Wert aber auch über "Benutzerdefinierte Einstellung" beeinflussen - je höher der Wert, desto größer erscheinen Fonts und GUI-Elemente. Fürs exakte Einstellen des dpi-Werts erscheint ein Lineal, das auch unter einem deutschsprachigen Windows eine Zoll-Einteilung trägt. Nach der Änderung der dpi-Einstellung verlangt Windows in der Regel einen Neustart. Anschließend zeigt es alle GUI-Elemente in der angepassten Größe. Eventuell müssen Sie mehrere Versuche unternehmen, um die optimale Darstellung zu erhalten. Einzelne Details wie Symbolbeschriftungen oder Menüfonts, die auch bei idealem dpi-Wert noch zu groß oder zu klein ausfallen, können Sie über "Darstellung" (XP: "Darstellung, Erweitert") korrigieren.

5. Wichtige Voreinstellungen auf einen Schlag anpassen

XP-Neuinstallation (Level 1)

Problem: Sie sind soeben auf Windows XP umgestiegen und sind jetzt massiv genervt von einigen Eigenheiten der Bedienerführung. Oder Sie haben irgendwann einige Mühe investiert, um Ihr XP auf Ihre Wünsche abzustimmen, mussten aber das System neu installieren: Schreiend bunt springt Ihnen nun ein riesiges, zweispaltiges Startmenü entgegen, der Explorer zeigt weder Extensionen noch versteckte Dateien an und will Sie in manche Ordner gar nicht hineinlassen. Dafür werden Sie überall durch unerwünschte Hilfsangebote belästigt - aus dem Systray poppen Sprechblasen auf, und im Suchdialog wedelt ein gelber Hund mit dem Schwanz ... Weniger ist mehr, aber Sie haben keine Lust, mühsam nach allen einzelnen Einstelloptionen zu suchen.

Lösung: Wir beschreiben, welche Option Sie an welcher Stelle finden. Und wir liefern eine bequeme Abkürzung zu allen Optionen. Öffnen Sie zunächst ein beliebiges Explorer-Fenster, wählen Sie aus dem Menü "Extras, Ordneroptionen, Ansicht", und deaktivieren Sie dort "Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden" sowie "Geschützte Systemdateien ausblenden". Aktivieren Sie ferner die Einstellungen "Inhalte von Systemordnern anzeigen" und "Alle Dateien und Ordner anzeigen".
Das Startmenü passen Sie an, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den "Start"-Button klicken und "Eigenschaften" wählen. Falls Sie die herkömmliche, einspaltige Darstellung wünschen, aktivieren Sie "Klassisches Startmenü". Klicken Sie auf "Anpassen", und deaktivieren Sie die Option "Persönlich angepasste Menüs verwenden", um stets das komplette Startmenü zu erhalten. Wenn Ihnen der kitschige Look von Windows XP nicht gefällt, finden Sie Abhilfe in den Anzeige-Einstellungen. Auf der Registerkarte "Darstellung" ändern Sie die Option "Fenster und Schaltflächen" auf "Windows - klassisch". Anschließend können Sie sich unter "Erweitert" noch Farben und Schriftarten aussuchen.Um den Suchdialog anzupassen, scrollen Sie dort ganz nach unten und gehen auf "Bevorzugte Einstellungen ändern". Hier klicken Sie auf "Animierte Figur nicht verwenden". Anschließend rufen Sie "Bevorzugte Einstellungen ändern" erneut auf, wählen "Datei- und Ordnersuchverhalten ändern" und aktivieren hier "Erweitert".

Weg mit den Belästigungen: Unser Tool stellt den bunten XPLook ruck, zuck auf eine klassische Arbeitsstation um

Mit unserem Tool pcwAnnoyances.HTA ersparen Sie sich das Herumsuchen. Sie können sofort auf die benötigten Optionen zugreifen - und zusätzlich den klassischen "Suchen"-Dialog aktivieren, der sich sonst nur über die Registry einstellen lässt. Beachten Sie, dass das Script den Dialog "Eigenschaften von Anzeige" startet, in dem Sie bei Bedarf weitere Darstellungsdetails ändern können. Klicken Sie nicht vorschnell auf "OK", sondern kontrollieren Sie erst das angezeigte "Design". Wenn bereits ein angepasstes, individuelles Design existiert, wählen Sie statt der Vorgabe ("Windows klassisch" oder "Windows XP") besser dieses.

6. Gruppenrichtlinien: Zurück zur Werkseinstellung

Windows 2000, XP Pro (Level 2)

Problem: Sie haben Ihr System mit diversen Einstellungen in den Gruppenrichtlinien (Gpedit.MSC) so ver-konfiguriert, dass einiges nicht mehr richtig funktioniert. Nun möchten Sie die fehlerhaften Einstellungen rückgängig machen. Da aber sowohl die Struktur als auch die Erklärungen zu den einzelnen Sicherheitsrichtlinien in Gpedit.MSC unübersichtlich und unklar sind, ist es kaum möglich, zielsicher wieder die richtigen Parameter zu setzen. Am besten wäre es, alle Richtlinien zurücksetzen zu können.

Werkseinstellungen: Verschieben Sie die Registry.POL-Dateien, um alle Gruppenrichtlinien zurückzusetzen

Lösung: Standardmäßig sieht Gpedit.MSC nicht vor, die ursprünglichen Standards wiederherzustellen. Um trotzdem alle Richtlinien zurückzusetzen, öffnen Sie im Explorer den versteckten Ordner \Windows\System32\ GroupPolicy. Falls er bei Ihnen nicht angezeigt wird, klicken Sie im Explorer auf "Extras, Ordneroptionen", öffnen die Registerkarte "Ansicht", aktivieren den Radio-Button vor "Alle Dateien und Ordner anzeigen", und bestätigen für alle Ordner. Im Ordner "GroupPolicy" finden Sie dann zwei weitere Unterordner mit den Namen "Machine" und "User". In beiden liegt jeweils eine Datei namens Registry.POL, die alle gesetzten Einstellungen enthält. Die Registry. POL unter "Machine" speichert alle Systembeschränkungen, die Sie mit Gpedit.MSC in der Rubrik "Computerkonfiguration" gesetzt haben. Die Datei im Ordner "User" enthält alle Einstellungen aus der Rubrik "Benutzerkonfiguration". Verschieben Sie die Registry.POL-Dateien aus beiden Ordnern einfach in zwei beliebige Backup-Verzeichnisse, damit Sie sie bei Bedarf zurückholen können. Wenn Sie nun Gpedit.MSC erneut starten, sehen Sie, dass alle Einstellungen wieder auf "Nicht konfiguriert" stehen. Geben Sie dann unter "Start, Ausführen" den Befehl
gpupdate /force
ein. Nach dem nächsten Windows-Start gelten wieder die Regeln wie bei einem neu installierten System. Selbstverständlich darf nur ein Benutzer mit Administratorrechten diese Aktionen ausführen.

7. Falsch registrierte Dateitypen neu zuordnen

Windows-Explorer (Level 2)

Problem: Beim Doppelklick auf einen bestimmten Dateityp startet entweder überhaupt keine Anwendung - oder nicht (mehr) diejenige, die der Benutzer erwartet. Nebenbei stellt der Explorer den Dateityp nicht (mehr) mit dem gewünschten Icon und der gewohnten Typ-Beschreibung dar.

Lösung: Der trivialste Grund ist, dass sich die zugehörige Anwendung noch nie auf dem PC befand oder nicht mehr vorhanden ist und folglich erst installiert werden muss. Wenn Sie nicht wissen, welches Programm Sie benötigen, können Sie entweder bei einem Kollegen nachsehen, ob auf seinem Rechner der Explorer einen Dateityp mit der gleichen Extension eine Anwendung startet, oder im Web recherchieren, etwa unter http://filext.com/. Das ist übrigens der gleiche Web-Dienst, den Windows XP beim Klick auf nicht registrierte Typen aufruft - allerdings erst nach zwei Zwischenklicks. Daher ein XP-Tipp am Rande: Wenn Sie unter "Hkey_Local_Machine\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\Associations" für die Zeichenfolge "intl" die URL "http://filext.com/" eintragen, bringt Sie Windows XP ohne Umweg zu diesem Web-Dienst.

Wesentlich häufiger allerdings kommt es vor, dass sich eine neu eingerichtete Anwendung bei der Installation den Dateityp unter den Nagel gerissen hat. Nun ist die Extension in der Registry diesem Programm zugeordnet. Häufig können Sie das ohne direkten Registry-Eingriff über den Dialog "Extras, Ordneroptionen, Dateitypen" korrigieren.

Die Extension ist nicht registriert: Ist ein passender Dateityp vorhanden, etwa "Winamp media file", klicken Sie auf "Neu", geben die Erweiterung ein und ordnen sie über den Button "Erweitert" einem bestehenden Dateityp zu. Sie können einen neuen Dateityp auch manuell einer Anwendung zuteilen, indem Sie nach "Neu" die Extension eingeben und sofort mit "OK" bestätigen. Danach markieren Sie den neuen Eintrag, klicken auf "Ändern" und dort auf die Option "Programm aus einer Liste wählen". In der nachfolgenden Liste suchen Sie das passende Tool oder klicken auf "Durchsuchen", um der Extension eine Anwendung zuzuweisen. Vergessen Sie nicht, die Option "Dateityp immer mit dem ausgewählten Programm öffnen" zu aktivieren.

Extension geklaut: Ist die Erweiterung im Dialog vorhanden, aber falsch zugeordnet, markieren Sie zunächst in der Liste die Zeile mit der betreffenden Erweiterung. Eventuell bietet der Dialog statt "Erweitert" den Button "Wiederherstellen": Damit kehren Sie mit einem Klick zum Zustand vor der letzten Änderung zurück. Ist das nicht der Fall, wählen Sie "Ändern" und suchen aus der nachfolgenden Programmliste die passende Anwendung.

Verbogene Dateitypen: Oft ist es der einfachste Weg, eine Extension zu löschen und danach neu zu registrieren

"Erweitert" fehlt: Am kompliziertesten ist der Fall, dass Sie eigentlich den Button "Erweitert" benötigen, etwa um die Doppelklick-Standardaktion anders zu definieren; angeboten wird jedoch nur der Button "Wiederherstellen", der den Typ wieder mit einer ganz ungeeigneten Anwendung verknüpft. Hier ist es meist am einfachsten, trotzdem "Wiederherstellen" zu wählen (das löscht den Typ unter "Hkey_Current_User\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\FileExts" und stellt den Standard aus "Hkey_Current_User" wieder her) und den Dateityp anschließend zu "Löschen". Danach registrieren Sie die Extension über "Neu" und Eingabe der Extension komplett neu und verbinden sie über "Erweitert" mit dem gewünschten Typ. Nun können Sie über "Erweitert" die fett hervorgehobene Standardaktion (Doppelklick) und eventuelle Kontextoptionen detailliert bearbeiten.

8. Patches und SP 2 in einem Aufwasch installieren

Windows-XP-Update (Level 1)

Problem: Es ist gar nicht so einfach, einem frisch installierten Windows von einer XP-CD mit Service Pack 1 das Service Pack 2 (SP 2) zu verpassen: Über die normale Windows-Update-Seite gibt es zwar jede Menge SP-1-Fixes, aber kein SP 2. Unten rechts findet sich jedoch ein Link: "Wie können Sie sicherstellen, dass Sie Service Pack 2 erhalten?" Wenn Sie ihn anklicken, landen Sie auf einer englischsprachigen Microsoft-Seite, die unter anderem den Button "Get SP2 from Microsoft Update" enthält. Wenn Sie jetzt denken, dass Sie gewonnen hätten, täuschen Sie sich: Sie landen umgehend wieder auf der Windows-Update-Seite.

Bequemes Windows-Update: Der pcwPatchloader lädt alle Patches herunter

Lösung: Um das SP 2 zu bekommen, müssen Sie sich gegenüber Microsoft konsequent als Profi ausgeben. Erst einmal sind ein wenig Englisch-Kenntnisse gefragt: Wenn Sie statt auf den Button "Get SP2 from Microsoft Update" auf den Link "Why is it important? How do I get it?" klicken, kommen Sie zwar eine Runde weiter, sehen aber wieder den bewussten Button. Den Trick kennen Sie schon - Sie wollen nicht auf die Windows-Update-Seite zurück. Wählen Sie stattdessen "Download SP2 from Microsoft Download Center (for advanced users)". Wenn Sie dort noch unter "Change Language" die Sprache auf "German" umstellen, dürfen Sie das SP 2 endlich herunterladen.

Leichter geht's mit dem pcwPatchloader . Sie müssen dazu allerdings auf einen zweiten Windows-Rechner zugreifen können, der möglichst mit allen aktuellen Patches versehen worden ist. Auf diesen Rechner laden Sie das Service Pack und alle anderen verfügbaren Updates herunter und brennen alles komplett mit dem pcwPatchloader in installierbarer Form auf CD. Damit sparen Sie sich das einzelne Ausführen der Setup-Programme pro Update, lediglich das SP 2 müssen Sie zuerst separat installieren und den Rechner neu starten.

9. Ordneransichten: So beseitigen Sie das Chaos

Windows-Explorer (Level 2)

Problem: Der Windows-Explorer bietet unter "Extras, Ordneroptionen, Ansicht" in den "Erweiterten Einstellungen" den Punkt "Ansichtsoptionen für jeden Ordner speichern". Auch wenn Sie diese Option aktiviert haben, merkt sich Windows die Ansicht pro Ordner aber nicht für immer, sondern kehrt nach einiger Zeit zu der Standardansicht zurück. Wenn Sie die Funktion ausschalten, ist das Ergebnis ebenfalls undurchsichtig: Zu erwarten wäre eine einheitliche Darstellung für jeden Ordner. Für viele Ordner trifft das auch zu, andere tanzen aber aus der Reihe, und merken sich trotzdem eine spezielle Ansicht, die Sie einmal eingestellt hatten.

Ordneransichten: Windows speichert sie hier – Löschen setzt alles zurück

Lösung: So lange "Ansichtsoptionen für jeden Ordner speichern" aktiv ist, verzeichnet Windows jede Änderung, die Sie an einem Ordner über das Menü "Ansicht" vornehmen, in der Registry. Später öffnet es ihn wieder auf die gespeicherte Art. Dabei ist es dann völlig egal, wie Sie den Ordner anschließend öffnen: von einer Desktop-Verknüpfung aus, im Explorer über die Adresszeile, von einem anderen Ordner aus oder direkt aus dem Startmenü über "Start, Ausführen".

Soweit die Theorie, in der Praxis ist der dafür vorgesehene Platz in der Registry aber auf rund 400 Ordner begrenzt. Wird er überschritten, äußert sich das nicht etwa darin, dass sich Windows keine weiteren Ordneransichten mehr merkt, sondern es überschreibt die als erste gesicherten Ansichtsoptionen. Mit zwei undokumentierten Registry-Einträgen begegnen Sie dieser Begrenzung: Legen Sie in den Schlüsseln "Hkey_Current_User\Software\Microsoft\Windows\Shell" und "Hkey_Current_User\Software\Microsoft\Windows\ShellNoRoam" jeweils einen DWORDWert "BagMRU Size" an, und geben Sie ihm als Wert die Anzahl der Ordner, für die sich Windows die Ansichtsoptionen merken soll, etwa 5000. Die Einstellung wird wirksam, ohne dass Sie den Rechner neu starten oder sich neu anmelden müssen.

Vorsicht: Beim Anlegen des Werts steht dieser zunächst auf Null. Dabei dürfen Sie es keinesfalls belassen, ständige Explorer-Abstürze wären die Folge. Kompliziert wird es, wenn Sie die Option "Ansichtsoptionen für jeden Ordner speichern" deaktivieren. Der angestrebte Einheitslook für alle Ordner ist danach zwar fast durchgehend vorhanden, aber eben mit Einschränkungen: Wenn Sie die Ansicht eines Ordners ändern und ihn danach schließen, so gilt die neue Einstellung beim nächsten Öffnen unerwarteterweise weiter, allerdings nur, wenn Sie den Ordner direkt öffnen, das heißt: per Desktop-Verknüpfung, über eine Verknüpfung im Startmenü oder in "Start, Ausführen".

Navigieren Sie hingegen im Explorer zu diesem Ordner oder öffnen Sie ihn, indem Sie den Pfad in die Adresszeile eintippen, übernimmt er die einheitliche Ansicht. Die vorher eingestellte Ansicht "vergisst" er dabei und übernimmt die einheitliche, egal wie Sie ihn beim nächsten Mal öffnen. Von der letzten Regel gibt es jedoch wieder Ausnahmen: Die Ordner "Eigene Dateien", "Eigene Bilder" und "Eigene Musik" übernehmen zwar ebenfalls die einheitliche Ansicht, wenn Sie sie innerhalb des Explorers durch Anklicken oder über die Adresszeile öffnen. Sie behalten aber eine beim letzten Mal gewählte, spezielle Ansicht stets bei, wenn Sie sie direkt öffnen.

Wenn Sie das alles nicht sehr logisch finden, haben Sie recht. Die Vermutung liegt nahe, dass es sich bei diesem Verhalten des Explorers eher um Bugs handelt als um mit Absicht implementierte Funktionen. Abhilfe schaffen Sie, indem Sie in einem Ordnerfenster, das auf die Standardansicht eingestellt ist, unter "Extras, Ordneroptionen, Ansicht" den Button "Für alle übernehmen" anklicken. Alternativ können Sie in der Registry die Schlüssel "Shell\BagMRU", "Shell\Bags", "ShellNoRoam\BagMRU" und "Shell No Roam\Bags" unter "Hkey_Current_User\Software\Microsoft\Windows" löschen. Das eliminiert auch alle Extrawürste bei der Ordneransicht. Das Script pcwCleaner kann diese Registry-Schlüssel ebenfalls löschen (Punkt 2), so dass Sie diese Säuberung nicht manuell vornehmen müssen.

10. Keine Verbindungsabbrüche bei XP mit SP 2 mehr

WLAN (Level 2)

Problem: Sie haben Windows XP und Service Pack 2 installiert. Über eine WLAN-PCI-Karte oder einen USB-Adapter bekommen Sie eine Verbindung zu Ihrem Access Point mit ausreichender Signalstärke. Trotzdem bricht die Verbindung regelmäßig nach einer halben Minute ab und baut sich dann automatisch wieder auf.

Lösung: Von dem beschriebenen Phänomen berichten einige Anwender seit der Installation des Service Packs 2. Schuld ist in den meisten Fällen der Dienst "Konfigurationsfreie drahtlose Verbindung". Er soll dafür sorgen, dass sich der Kontakt zum nächsten verfügbaren Access Point automatisch herstellt. Das ist vor allem bei mobilen Notebooks mit WLAN wichtig, funktioniert allerdings nur problemlos, wenn keine zusätzliche Software vom Kartenhersteller installiert ist. Meist ist aber das Hersteller-Tool schon vor der Installation von Service Pack 2 vorhanden oder gelangt spätestens mit der Treiberinstallation auf den Rechner. Zwei Tools zur Konfiguration der Karte auf einem Rechner vertragen sich aber nicht. Sie müssen sich also für eins von beiden entscheiden. Entweder verwenden Sie nur das Hersteller-Tool - das meist zusätzliche Funktionen bietet - oder nur den Windows-Dienst.

Besser ohne: Deaktivieren Sie diesen Windows-Dienst, wenn Sie die Software des Herstellers verwenden

Dienst deaktivieren: Das Problem lässt sich am schnellsten beheben, wenn Sie "services.msc" über "Start, Ausführen" aufrufen und in der Diensteverwaltung den Dienst "Konfigurationsfreie drahtlose Verbindung" deaktivieren. Wählen Sie dazu in den Eigenschaften des Dienstes den Starttyp "Manuell", klicken Sie auf "Beenden" und zum Abschluss auf "OK". Die Auswahl und Konfiguration der Netzverbindungen ist danach nur noch über die Software des Kartenherstellers möglich.

Hersteller-Tool de-installieren: Soll die WLAN-Konfiguration nur noch über die Windows-XP-eigene Oberfläche erfolgen, de-installieren Sie die Software des Herstellers über den Punkt "Systemsteuerung, Software". Allerdings entfernt das Setup-Programm dabei in der Regel auch den WLAN-Treiber. Nach dem Neustart des Systems fordert Windows Sie daher auf, den Treiber zu installieren. Den Treiber gibt es in der Regel auch einzeln zum Download, oder er befindet sich auf der Hersteller-CD in einem Unterverzeichnis. Suchen Sie hier nach einem Ordner mit dem Namen "Treiber" oder "Drivers". Darin sollten sich mindestens eine INF- und eine SYS-Datei befinden. Im Hardware-Assistenten wählen Sie die Option "Software von einer Liste oder bestimmten Quelle installieren" und geben anschließend das Verzeichnis an, in dem der Treiber liegt.


Windows XP: Komfortabel kopieren

Mit einer kleinen Anpassung der Registry kopieren Sie leichter, schneller und einfacher.

Sie wenden den Kontextmenüeintrag Senden an im Datei-Explorer auf Dateien und Ordner an. Die Liste der Empfänger lässt sich erweitern. Die Technik ist unhandlich, wenn Sie in tiefere Ordnerebenen kopieren. Ein Trick schafft Erleichterung.
Anstelle des Befehls Senden an bezeichnen Sie einen neuen Eintrag Kopieren nach.... Wenn Sie eine Datei markieren und per Kontextmenü den neuen Befehl testen, so öffnen Sie einen komfortableren Dateisystemdialog. Darin wählen Sie das Ziel, egal wie tief es im Dateisystem verankert ist.
Öffnen Sie per Registry Editor den Schlüssel: HKEY_CLASSES_ROOT AllFIlesystemObjectsShellexContextMenu- Handlers. Legen Sie den neuen Wert als Zeichenfolge (GUID) des Dialogobjektes an: {c2fbb630-2971-11d1-a18c-00c04fd75d13}.
Achten Sie auf die korrekte Schreibweise.


Windows 2000/XP: Cookies entsorgen

Die lästigen Internet-Kekse können Sie auch justin-time entsorgen.

Web-Surfer treffen immer auf Cookies, die Anbieter auf Ihrem System hinterlegen möchten. Windows sammelt Cookies in einem Ordner. So nützlich manche Cookies sind, die meisten dieser Kekse nerven. Um die Cookies schneller zu entsorgen, weisen Sie Windows per Registry an, diese im Papierkorb abzulegen.
Windows speichert Cookies in einem User- ShellFolder, welcher per Registry mit dem Ordner Cookies verdrahtet ist.
Abhilfe: Öffnen Sie den Registry-Editor und gehen Sie zu dem Schlüssel HKEY_CURRENT_USERSoftware MicrosoftWindowsCurrentVersion ExplorerUserShellFolders.
Dort finden Sie den Eintrag Cookies, dessen Zeichenfolge Sie anpassen. Per doppeltem Mausklick darauf ändern Sie die Zeichenfolge auf den Ablageort Papierkorb. Bei Windows 2000/XP z.B. C:Recycler. Nach einem Neustart landen alle Cookies dort. Beachten Sie, dass die Cookies solange aktiv bleiben, bis Sie den Papierkorb geleert haben.


Win XP: Systemdateien erneuern

Windows XP besitzt wie Windows 9x/ME eine Systemdateiprüfung in Form eines DOSProgramms. Rufen Sie zum Start unter Programme/ Zubehör die Eingabeaufforderung auf und geben Sie den Befehl auf der Kommandozeile ein. Die XP-Systemdateiprüfung liefert die Auswahl der Startparameter. Die Anweisung sfc /scannow prüft beispielsweise alle geschützten XP-Systemdateien und ersetzt diese bei Veränderungen durch Sicherungskopien.


Win XP: Neustart bei Systemversagen

Nach dem Absturz des Betriebssystems soll der PC automatisch neu starten.

Sofern Sie Windows XP nicht für einen Einzelplatz, sondern als Server nutzen, wäre der XPPC nach einem Systemversagen nicht mehr erreichbar. Um in solchen Fällen einen automatischen Neustart zu erzwingen, aktivieren Sie in der Systemsteuerung unter System/Erweitert/ Starten und Wiederherstellen/Einstellungen die entsprechende Funktion unter Systemfehler. Die Administratorwarnmeldung im gleichen Bereich sollten Sie jedoch aktiviert lassen, damit der Systemausfall nicht unerkannt bleibt.


Reparatur-installation von Windows XP stoppt

Problem:

Sie führen unter Windows XP eine Reparaturinstallation durch. Nach dem ersten Neustart während des Setups fordert das Setup-Programm die Datei „Asms“ aus den XP-Installationsdateien im Pfad „globalroot\device\cdrom0\i386“ an. Hier gibt es jedoch keine Dateien. Die Installation lässt sich daher nicht fortsetzen.

Lösung:

Dieses Problem tritt auf, wenn das Setup-Programm nicht auf das CD/DVD-ROM-Laufwerk zugreifen kann.
Ursache sind meist auf dem PC installierte Programme zur Emulation von CD-Laufwerken. Es gibt zwei Möglichkeiten, den Fehler zu beheben und die Installation fortzusetzen.

Möglichkeit 1: Kopieren Sie das Verzeichnis „i386“ samt Inhalt von der Windows-XP-Setup-CD auf die Festplatte. Da Ihr System momentan ja nicht läuft, benötigen Sie dazu entweder ein zweites, auf dem Rechner parallel installiertes Windows oder ein Windows, das Sie von CD starten können Booten Sie nach der Kopieraktion den PC neu. Das XP-Setup-Programm startet erneut, und die beschriebene Fehlermeldung erscheint. Geben Sie dann als Quelle für die Setup-Dateien den Ordner „i386“ auf der Festplatte an.

Möglichkeit 2: Wenn Ihnen weder eine zweite Windows-Installation noch eine Bart-PE-CD zur Verfügung steht, müssen Sie den undokumentierten Weg über die Registry einschlagen:

1. Starten Sie den PC, und warten Sie, bis die Fehlermeldung erscheint.

2. Über die Tastenkombination <Shift>-<F10> können Sie während einer Reparaturinstallation eine Eingabeaufforderung (CMD.EXE) öffnen. Geben Sie auf der Kommandozeile „regedit.exe“ ein, und bestätigen Sie mit <Return>.

3. Im Registrierungseditor klicken Sie dann auf „Hkey_Local_Machine“, gehen auf „Datei, Struktur laden“ und wählen die Datei %Windir%\System32\Config\System.SAV. Im folgenden Dialog geben Sie als Schlüsselname beispielsweise „Z“ ein und bestätigen mit „OK“.
4. Gehen Sie zum ersten Schlüssel mit dem Namen „Hkey_Local_Machine\Z\ControlSet001\Control\Class\{4D36E965-E325-11CE-BFC1-08002BE10318}“, und löschen Sie hier den Wert „LowerFilters“. Wenn es auch einen Wert „UpperFilters“ gibt, löschen Sie diesen ebenfalls.

5. Wiederholen Sie Schritt 4 für jeden weiteren ControlSet-Schlüssel (ControlSet002, ControlSet003 ...).

6. Klicken Sie auf „Hkey_Local_Machine\Z“, gehen Sie auf „Datei, Struktur entfernen“, und bestätigen Sie den folgenden Dialog mit „Ja“. Starten Sie jetzt den Computer neu. Das Setup-Programm sollte jetzt seine Arbeit ohne Fehlermeldung fortsetzen. Die Software, die für das Problem verantwortlich war, arbeitet danach allerdings wegen der fehlenden Registry-Einträge nicht mehr, und Sie müssen sie neu installieren.

Tipp: Der in Möglichkeit 2 beschriebene Weg über die Registry kann Ihnen ebenfalls helfen, wenn nach einer fehlgeschlagenen De-Installation einer Brenn-Software oder eines CD-Emulators kein Zugriff auf das CD- oder DVD-Laufwerk möglich ist.


Windows XP: Nutzen im DOS-Fenster

Alle Informationen im DOS Fenster lassen sich mit diesem Trick verwenden.

Die Symbolleiste in den Windows 9.x-Versionen aktivieren Sie per Klick der rechten Maustaste auf die Fensterzeile des DOS-Fensters und dort durch Eigenschaften/ Bildschirm/Fenster/Symbolleiste anzeigen. Bei Windows XP gibt es keine einschaltbare Symbolleiste. Vielmehr sind die Funktionen zum Markieren, Kopieren und Einfügen bereits im Kontextmenü eingebaut. Im gleichen Menü wie der Suchfunktion finden Sie unter anderem den Auswahlpunkt Markieren.
Nach dessen Aktivierung wählen Sie mit gedrückter linker Maustaste rechteckige Bildschirmbereiche aus. Zum Abschluss der Markierung drücken Sie [Enter]. Diesen kopierten Bereich können Sie im gleichen DOS-Fenster oder einem beliebigen anderen Windows-Fenster einfügen, sofern sich Text dorthin kopieren lässt (Textfenster).
Bei rechteckigen Bereichen fügt XP am Ende der Markierung einen Zeilenvorschub an. Dadurch kopieren Sie auf DOS-Ebene Bildschirmteile, die Sie als Befehle einfügen können.
Umgekehrt geht es auch: In Windows-Fenstern markierten Text fügen Sie im DOSFenster ein.
In Kombination mit gepufferten Bildschirmausgaben lassen sich DOS-Sitzungen protokollieren. Wenn Sie im Kontextmenü eines DOS-Fensters die Funktion Alles markieren wählen, dann [Enter] drücken und alles z.B. in Wordpad einfügen, können Sie Ihre DOS-Aktivitäten protokollieren und speichern.
Formatieren Sie den DOS-Text in einer nicht proportionalen Schrift wie Courier New, damit Tabellen wie in der DOSTextausgabe erscheinen.


Gut gerüstet: XP-Notfall-CD selbstgemacht

Die Anti-Crash-CD

Noch nie war es so komfortabel, nach einem Systemcrash persönliche Daten zu sichern – sogar wenn der PC nicht mehr bootet. Das erledigen Sie mit Ihrer eigenen speziellen Notfall-CD.

Wichtige Dokumente, die E-Mails, sämtliche Fotos – unter Umständen können alle Dateien auf der Festplatte nach einem Systemcrash verloren sein. Es wäre tagelange Arbeit, sie zu rekonstruieren, wenn es überhaupt noch möglich ist. Deshalb ist es das Wichtigste nach einem Totalausfall, die persönlichen Daten zu sichern. Alles andere ist zweitrangig. Wie Sie überaus einfach an Ihre Dateien selbst nach einem Totalausfall von Windows kommen, zeigt dieser Workshop. Sie erstellen eine bootfähige CD, in die Sie sogar Programme wie Nero oder einen Virenscanner integrieren können. Mit der CD können Sie also Ihren PC starten und dann bequem mit der Maus arbeiten. Und selbst verloren geglaubte Daten lassen sich auf einem USB-Stick wiederherstellen. Außerdem läuft diese Notfall-CD nicht nur auf Ihrem, sondern auf jedem PC.

Wichtigste Voraussetzung zum Erstellen dieser Rettungs-CD ist eine Windows-Installations-CD mit integriertem Service Pack 1 oder 2 (SP1 oder SP2). Sind Sie nicht sicher, ob Ihre Original-CD bereits eines der beiden XP-Service Packs enthält, schauen Sie auf der Scheibe nach. Steht dort eine der Bezeichnungen "Version 2002", "Rev. 5.00", "SP1", "SP1A" oder "SP2", können Sie gleich mit Schritt 2 fortfahren. Besitzen Sie eine Windows-CD aus der ersten Serie (Version 2001), erstellen Sie die modifizierte Scheibe mit Service Pack zunächst selbst. Wie, das erklärt der erste Abschnitt. Diese Rettungs-CD lässt sich aus der Home- und der Professional-Edition erstellen. Voraussetzung ist eine originale Windows-CD. So genannte Recovery-CDs, wie Sie vielen Notebooks beiliegen, funktionieren nicht. Schließlich noch eine Vorbemerkung: Da sich Nero momentan nur bis zur Version 6.3 einbinden lässt, verschieben Sie zunächst ein Update.

Das Service Pack für XP in die CD einbinden

Ganz einfach einbinden lässt sich das Service Pack mit dem weniger als 1 MByte großen Tool "nLite" (http://nuhi.msfn.org/download.html). Installieren Sie nLite, indem Sie alle Voreinstellungen übernehmen.

Haben Sie das SP1 oder SP2 nicht, so können Sie es über www.microsoft.com/germany/windowsxp/sp2/anwender/bezug.mspx bestellen oder herunterladen. Der Download über den Link "IT-Professionals" macht allerdings nur über einen DSL-Anschluss Sinn.

Legen Sie die Original-CD ins Laufwerk und schließen Sie gegebenenfalls deren Oberfläche. Im Windows Explorer klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Laufwerksbuchstaben, wählen im Kontextmenü "Explorer" und drücken die Tastenkombination "Strg+A", um sämtliche Inhalte zu markieren. Mit "Strg+C" legen Sie alles in die Zwischenablage, von wo aus Sie den Inhalt in einen neu angelegten Ordner (zum Beispiel: "XPalt") auf der Festplatte kopieren.

Nun starten Sie das Tool nLite. Wählen Sie Deutsch als Programmsprache und aktivieren Sie im nächsten Schritt nur die Option "Service Pack integrieren". Klicken Sie sich danach über die Schaltfläche "Suche" zu dem Ordner vor, in den Sie zuvor die komplette Windows-CD kopiert haben.

Bestätigen Sie mit "Weiter" und binden Sie über "Suchen/Öffnen" die Exe-Datei des Service Packs ein. Es dauert zwei bis drei Minuten, bis das Service Pack in das ursprüngliche Speicherverzeichnis ("XPalt") integriert ist. Schließen Sie den Vorgang mit "OK/Weiter/Fertig" ab.

Aus diesen Daten erstellen Sie die modifizierte Windows-CD mit integriertem Service Pack 1 oder 2. Dazu benötigen Sie neben dem Brennprogramm Nero die winzige Boot-Datei "boot.bin". Deren Original-Boot-Code sorgt dafür, dass Sie beim Brennen eine bootfähige Windows-CD erstellen. Laden Sie die Datei über den Link www.wintotal.de/server/bootfilexp.zip auf Ihren PC und entpacken Sie die Bin-Datei in ein Verzeichnis.

Starten Sie Nero und wählen Sie im Dialog "Neue Zusammenstellung" links die Option "CD-ROM (Boot)". Auf der Registerkarte "Startopt." aktivieren Sie die Option "Imagedatei" und klicken auf "Durchsuchen". Im "Öffnen"- Dialog ändern Sie beim "Dateityp" die Auswahl auf "Alle Dateien (*.*)" und wechseln in das Verzeichnis des Boot-Image "boot.ini". Ändern Sie darunter in den "Experteneinstellungen" unbedingt die Emulationsart auf "Keine Emulation" sowie die "Anzahl zu ladender Sektoren" auf "4" – ohne diese Änderung bootet die CD nicht!

Auf der nächsten Registerkarte "ISO" stellen Sie die "Dateinamenlänge" auf "Maximal 31 Zeichen ..." um. Im Register "Titel" ist die Bezeichnung hinter dem Eintrag "ISO 9660" wichtig. Hier tragen Sie die exakte Bezeichnung der ursprünglichen Windows-CD ein: Sie erscheint im Windows Explorer, wenn Sie die CD eingelegt haben. Bei uns hießen sie für die Home Edition "WXHCCP_E" sowie für die Pro Edition "WXPCCP_DE".

Bestätigen Sie mit einem Klick auf die Schaltfläche "Neu", öffnen Sie rechts im Fenster des Nero-Explorer den Ordner "XPalt" und markieren Sie darin mit der Tastenkombination "Strg+ A" sämtliche Dateien. Per "Drag and Drop" ziehen Sie die Inhalte mit gedrückter Maustaste ganz nach links. Schließlich drücken Sie das "Brennen"-Symbol in der Nero-Symbolleiste und aktivieren auf der Registerkarte "Brennen" die Option "CD abschließen (Kein weiteres Brennen möglich)". Legen Sie einen Rohling in den CD-Brenner und klicken Sie auf "Brennen" – geschafft!

Rettungs-CD mit dem ersten Programm

Aus der Windows-CD, in die eines der beiden Service Packs integriert ist, erstellen Sie nun Ihre erste individuelle Notfall-CD.

Legen Sie die Windows-CD mit integriertem Service Pack ins Laufwerk. Stecken in Ihrem Rechner zwei Laufwerke, schieben Sie die Windows-CDs ins CD- oder DVD-Laufwerk und den Rohling in den Brenner. Schließen Sie die CDOberfläche, falls sie automatisch startet.

Installieren Sie nun den PE Builder. Das Tool steht unter www.nu2.nu/pebuilder/#download zum Download bereit. Übernehmen Sie sämtliche Voreinstellungen und aktivieren Sie zusätzlich die Option "Create a desktop icon".

Nach Abschluss des Setup schließen Sie PE Builder zunächst und stellen die Software für die weiteren Schritte auf die deutsche Tastatur um. Dazu öffnen Sie über den Windows Explorer im PE Builder-Unterverzeichnis "plugin\keyboard" die Datei "keyboard.inf" per Doppelklick. Drücken Sie im Editor die Tastenkombination "Strg+F", tippen Sie im "Suchen"-Fenster den Begriff "german" ein und klicken Sie auf "Weitersuchen": In der Zeile darunter, die mit "00000407" endet, entfernen Sie das Semikolon am Anfang, sodass die Zeile mit "0x1" beginnt. Übernehmen Sie die Änderung, indem Sie in der Menüleiste auf "Datei/Speichern" klicken. Anschließend schließen Sie den Editor.

Starten Sie den PE Builder per Doppelklick auf das Desktop-Icon und bestätigen Sie mit "I agree". Es öffnet sich folgendes Fenster: Überprüfen Sie, ob in der "Source"-Zeile das richtige Laufwerk der Windows-CD eingestellt ist. In der Regel erkennt das Programm das richttige Laufwerk aber selbstständig. Die Zeilen darunter ändern Sie nicht. Stellen Sie jedoch sicher, dass auf der Partition, auf der zunächst das so genannte ISO-Image erstellt wird, rund 700 MByte Platz frei ist. Aktivieren Sie die Option "Burn to CD" und wählen Sie darunter Ihren Brenner aus.

Bevor Sie mit einem Klick auf "Build" Ihre erste Notfall-CD brennen, drücken Sie die Schaltfläche "Plugins". Normalerweise bezeichnet man Erweiterungen im Browser als Plugins, hier steht der Begriff für bestimmte Anweisungen, um ausgewählte Programme in die Notfall-CD einzubinden. In der Liste erscheinen fast drei Dutzend Programme wie das Antispionage- Tool Ad-Aware, das Brennprogramm Nero sowie der Virenschutz von McAfee. Rund die Hälfte dieser Einträge ist rechts in der Zeile "Enabled" bereits mit "Yes" markiert.

An dieser Stelle müssen Sie zwei Arten dieser Plugins unterscheiden: Die mit "Yes" markierten laufen unmittelbar. Bei den übrigen fügen Sie zunächst einige Programmdateien hinzu, um das dazugehörige Programm einzubinden. Dazu zählen auch die drei genannten Beispiele. Am Beispiel von Ad-Aware zeigen wir Ihnen, wie es funktioniert. Die für den Notfall wichtigen Programme Nero und McAfee integrieren Sie in einem weiteren Schritt später.

Markieren Sie in der Plugin-Liste des PE Builder den "Ad-Aware"-Eintrag und klicken Sie auf den Button "Enable/Disable". Der Status springt nun nicht direkt auf "Yes", stattdessen zeigt Ihnen eine Fehlermeldung, was als Nächstes zu tun ist: Schließen Sie das Fenster mit "OK" und drücken Sie die Schaltfläche "Help". Hier lesen Sie eine detaillierte programmspezifische Erläuterung. Sogar der Link für den richtigen Download der benötigten Dateien ist schon dabei.

Im Beispiel von Ad-Aware klicken Sie auf den Download- Link und laden die Setup-Datei über "Download Ad-Aware here" auf Ihren PC. Da Ad-Aware sich bei der Installation automatisch die neuesten Signaturen aus dem Internet herunterlädt, bleiben Sie bei diesem Programm während des Setup online. Starten Sie die Installation und merken Sie sich den Setup-Ordner. Schließen Sie die Software und kopieren Sie die beiden Dateien "ad-aware.exe" sowie "defs.reg" in folgendes Unterverzeichnis des PE Builder: "plugin\ adawarese". Damit haben Sie das Programm Ad-Aware eingebunden. Klicken Sie erneut auf "Enable/Disable", nun aktiviert PE Builder das Plugin und bindet die Programmdateien ein. Das Muster aus diesem Beispiel ist für jedes Plugin gleich. Sie kopieren die erforderlichen Dateien genauso wie beschrieben in den jeweiligen Plugin-Ordner des PE Builder. Danach aktivieren Sie in der Liste den Eintrag für das zugehörige Plugin.

Bevor Sie Ihre Wunsch-CD mit mehr Programmen zusammenstellen, brennen Sie zunächst Ihre erste Notfall-CD. Schließen Sie die Plugin-Liste mit "Close" und starten Sie das Zusammenstellen und Brennen der Daten mit einem Klick auf "Build/Ja/I agree (Ich stimme zu)". Auf unserem Testsystem war die erste Notfall-CD nach fünf Minuten fix und fertig gebrannt. Beenden Sie das Tool über "Close/Exit".

Verfügen Sie nicht über ein zweites CD-Laufwerk, lassen Sie die Option "Burn to CD" deaktiviert und erzeugen nur die ISO-Datei. Aus dieser erstellen Sie dann die bootfähige Rettungs-CD. Dazu starten Sie Nero, schließen sämtliche Assistenten und klicken auf "Datei/Öffnen". Als "Dateityp" wählen Sie "Alle Dateien (*.*)", um die ISO-Datei in der Auswahl einzublenden. Markieren Sie im "Öffnen"-Dialog die soeben erzeugte ISO-Datei und achten Sie darauf, dass im nächsten Fenster die Option "CD abschließen ..." aktiviert ist. Mit einem Klick auf "Brennen" wird Ihre Notfall-CD gebrannt.

Probieren Sie die neue Scheibe gleich aus. Um Ihren Rechner von der Rettungs-CD zu booten, ändern Sie gegebenenfalls die Boot-Reihenfolge im BIOS. Booten Sie den Rechner nun von der neuen CD und beantworten Sie die Frage nach der Netzwerkeinbindung mit "No". Wie Sie mit dieser Scheibe im Ernstfall wichtige Dateien wiederherstellen, erläutert das letzte Kapitel "Persönliche Daten im Notfall retten".

Weitere Software in die Notfall-CD einbinden

Zwei weitere Plugins sind für den Notfall besonders wichtig: ein funktionsfähiges Antivirenprogramm sowie Nero. Denn mit der Brenn- Software können Sie persönliche Dateien sichern, bevor Sie sich an die Reparatur machen.

Im ersten Schritt binden Sie Nero in die Rettungs-CD ein. Zwar brauchen Sie im Notfall dann zwei Laufwerke, denn vom einen booten Sie den Rechner, auf dem anderen brennen Sie die Daten auf CD. Doch ein CD-Laufwerk schlägt im Fachhandel mit weniger als 15 Euro zu Buche und ist schnell eingebaut. Binden Sie deshalb Nero auf jeden Fall in die CD ein.

Starten Sie den PE Builder, übernehmen Sie sämtliche Voreinstellungen und öffnen Sie über "Plugins" die Liste. Markieren Sie den Eintrag "Nero Burning ROM" und klicken Sie auf "Help". An dieser Stelle erfahren Sie wieder, was zu tun ist. Auf den allermeisten PCs ist das Brennprogramm ohnehin installiert, also müssen Sie nur sämtliche Dateien aus dem Ordner "Nero" in das Unterverzeichnis "plugin\nero burning rom\files" des PE Builder kopieren. Kopieren Sie für Nero 6.x zusätzlich die Datei "shfolder.dll" aus dem Systemverzeichnis "c:\Windows\System32" in das genannte "files"-Verzeichnis.

Die "Help"-Anweisung erfordert außerdem eine weitere Änderung in der Datei "penero.inf". Wechseln Sie eine Ebene nach oben, also in das Verzeichnis "plugin\nero burning rom". Öffnen Sie die genannte Datei per Doppelklick und scrollen Sie bis zum Eintrag "Nero v6.x", der im nächsten Bild rot markiert ist (für Nero 5-Versionen analog zu "Nero 5.x" scrollen). Entfernen Sie in den vier Zeilen (ab "[Software. AddReg]") darunter die rot markierten Semikola, sodass die Zeilen mit "0x1" beginnen. Tippen Sie am Schluss der Zeilen in die Musterfelder Ihren Benutzernamen, Ihre Firma sowie die Seriennummer ein, die Sie zuvor bei der Installation von Nero eingetragen haben. Wissen Sie Namen und Firma nicht mehr, öffnen Sie Nero und klicken in der Menüleiste auf "Hilfe/ Über Nero Burning Rom". Klicken Sie abschließend in der Menüleiste auf "Datei/Speichern" und schließen Sie den Editor. Zurück im PE Builder lässt sich der Nero-Eintrag über "Enable/Disable" jetzt aktivieren. Nero ist damit in die CD integriert.

Ähnlich binden Sie den Virenscanner von McAfee ein: Klicken Sie in der Plugin-Liste auf den Eintrag "McAfee Virus- Scan for Win32" und auf "Help". Die Anleitung besagt, dass Sie zunächst die neueste Datei vom Muster "sdatxxxx.exe" über den Link ftp://ftp.nai.com/CommonUpdater per Doppelklick auf Ihrem PC speichern müssen. Da die Datei rund 6 MByte groß ist, dauert der Download mit einem Modem rund 15 Minuten. Kopieren Sie die Datei ins Verzeichnis "plugin\mcafee\files" des PE Builder. Daraufhin klicken Sie auf "Start/Ausführen" und entpacken Sie die Datei , indem Sie den Befehl ins Feld "Öffnen" eingeben: "c:\pebuilder313\plugin\mcafee\files\sdat442 1.exe/e", wenn die Datei "sdat4421.exe" bei Redaktionsschluss aktuell war. Wichtig ist der abschließende Parameter "/e". Bestätigen Sie mit "OK". Warten Sie gut 30 Sekunden, auch wenn scheinbar nichts passiert. Danach aktivieren Sie über "Enabled/ Disabled" im PE Builder das zugehörige Plugin. Schließen Sie die Plugin- Liste und drücken Sie auf "Build/Ja", um die Daten zusammenzustellen und die CD zu brennen. Damit haben Sie nun das dritte Programm dieses Workshops eingebunden.